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iſt nicht wahr, daß der Code hier eine vollſtändige
und geſchloſſene Geſetzgebung enthalte. Er ſagt nicht
einmal, daß der Erblaſſer dem Vater den Nießbrauch
der ſeinen Kindern hinterlaſſenen Guͤter entziehen kann, ſondern fuͤhrt nur gelegentlich unter dem Vermoͤgen der
Kinder, wovon dem Vater der Nießbrauch nicht zu⸗
ſteht, diejenigen Guͤter mit auf, an welchen dem Va⸗ ter der Nießbrauch durch ein Teſtament ausdruͤcklich
unterſagt worden. Nun koͤnnte man freilich behaup⸗
ten, wenn die Geſetzgeber gewollt haͤtten, daß der
fremde Teſtator auch dem Vater die Adminiſtration ſolle entziehen koͤnnen, ſo haͤtten ſie bei dem Adminiſtrations⸗ rechte des Vaters die Ausnahme hinzufuͤgen muͤſſen,
daß davon ausgeſchloſſen ſeyn ſollte das Vermoͤgen, fuͤr welches von dem Teſtator eine eigne Adminiſtration waͤ⸗
re angeordnet worden. Allein theils verſtand ſich das
von ſelbſt, theils war dazu im Code keine ſchickliche Gelegenheit.
Von getheilten Adminiſtrationen des Vermoͤgens
der Kinder enthalten Art. 417 und Art. 1055 Beiſpie⸗ le, und iſt alſo die Verfuͤgung des Art. 430 des Code Napoléon damit nicht unvertraͤglich. Ueberall iſt auch nicht abzuſehen, wie eine ſolche Teſtamentsclauſel, als die oben ſtehende iſt, die ordre public und die guten Sitten ſtoͤren koͤnne.*
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4 1 3 8 14.
Wie in der Artikel 23° des Code Napoléen anzuwenden:
Es heißt in dem gedachten Artikel.
La femme pourra demander la divorce
pour cauſe d'adultére de ſon mari, lorsquil
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