Teil eines Werkes 
Viertes Stück (1808)
Entstehung
Seite
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iſt nicht wahr, daß der Code hier eine vollſtändige

und geſchloſſene Geſetzgebung enthalte. Er ſagt nicht

einmal, daß der Erblaſſer dem Vater den Nießbrauch

der ſeinen Kindern hinterlaſſenen Guͤter entziehen kann, ſondern fuͤhrt nur gelegentlich unter dem Vermoͤgen der

Kinder, wovon dem Vater der Nießbrauch nicht zu⸗

ſteht, diejenigen Guͤter mit auf, an welchen dem Va⸗ ter der Nießbrauch durch ein Teſtament ausdruͤcklich

unterſagt worden. Nun koͤnnte man freilich behaup⸗

ten, wenn die Geſetzgeber gewollt haͤtten, daß der

fremde Teſtator auch dem Vater die Adminiſtration ſolle entziehen koͤnnen, ſo haͤtten ſie bei dem Adminiſtrations⸗ rechte des Vaters die Ausnahme hinzufuͤgen muͤſſen,

daß davon ausgeſchloſſen ſeyn ſollte das Vermoͤgen, fuͤr welches von dem Teſtator eine eigne Adminiſtration waͤ⸗

re angeordnet worden. Allein theils verſtand ſich das

von ſelbſt, theils war dazu im Code keine ſchickliche Gelegenheit.

Von getheilten Adminiſtrationen des Vermoͤgens

der Kinder enthalten Art. 417 und Art. 1055 Beiſpie⸗ le, und iſt alſo die Verfuͤgung des Art. 430 des Code Napoléon damit nicht unvertraͤglich. Ueberall iſt auch nicht abzuſehen, wie eine ſolche Teſtamentsclauſel, als die oben ſtehende iſt, die ordre public und die guten Sitten ſtoͤren koͤnne.*

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4 1 3 8 14.

Wie in der Artikel 23° des Code Napoléen anzuwenden:

Es heißt in dem gedachten Artikel.

La femme pourra demander la divorce

pour cauſe d'adultére de ſon mari, lorsquil

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