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Henryon, Sohn von Gabriel Henryon Magnon-
court, zu ſeinem Univerſalerben ernannt. Er unterſag⸗
te dem gedachten Gabriel Henryon Magnoncourt,
Vater des eingeſetzten Erben, und jedem andern ſeiner
Familie den Genuß, die Nutznießung und Verwal⸗ tung des hinterlaſſenen Vermögens, und verordnete, daß bis zur Großjaͤhrigkeit des eingeſetzten Erben die Erbſchaft verwaltet werden ſollte durch einen Rechts⸗ gelehrten Mr. Pierre Gabriel Magny, der ſein Con⸗
ſulent war, und den er ausdruͤcklich zum curator ad
hoc und executor teſtamenti ernannte.
Nach ſeinem Ableben erhob ſich ein Rechtsſtreit
zwiſchen dem Vater des eingeſetzten Erben und dem curator und executor teſtamenti.
Jener hatte zwar nichts dagegen zu erinnern, daß er von dem Genuſſe der Erbſchaft ausgeſchloſſen war, weil der Artikel 387 des Code Napoléon dieſe Aus⸗ ſchließung erlaube. Aber von der Adminiſtration des Vermoͤgens, glaubte er, habe er nicht ausgeſchloſſen werden duͤrfen, weil der Art. 389 des Code dem Va⸗
ter, ſo lange die Ehe beſtehe, die Adminiſtration der
biens perſonels der minderjaͤhrigen Kinder einraͤume, der Art. 390 nach Aufhebung der Ehe die Tutel mit vollem Rechte dem Ueberlebenden der Eltern deferire, und der Art. 397 verordne, daß das Recht, einen
Vormund zu ernennen, keinem als dem Ueberlebenden der Eltern gebuͤhren ſolle. Da nun dieſe Dispoſitio⸗
nen des Code die ordre public angingen, ſo koͤnnten ſie auch durch Privatverfuͤgungen nicht aufgehoben wer⸗ den. Hiernaͤchſt komme auch noch in Betracht, daß die Clauſel des Deſtaments, welche ihm als Vater die Adminiſtration entziehe, mit dem Art. 450 des Co-
de durchaus unvereinbar ſei, nach welchem der Vor⸗ mund den Pupillen in allen und jeden buͤrgerlichen
Recheshandlungen repraͤſentiren ſolle; auch ferner un⸗
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