faͤhrt worden. Die Romiguon, welche ſich hernach
mit einem andern verheirathete, und ihr uneheliches
Kind zu ſich genommen und erzogen hatte, erklaͤrte
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demſelben auf dem Todtenbette, wer ihr eigentlicher Vuater ſei. Dieſe Erklaͤrung veranlaßte das junge
Maͤdchen, zu Carl Paſteele, der unverheirathet ge⸗ blieben war und mit ſeinen beiden Schweſtern wirth⸗
ſchaftete, zu gehen, ſich ihm zu Fuͤßen zu werfen, und
ihn zu bitten, daß er ſie doch fuͤr ſeine Tochter aner⸗ kennen moͤchte. Bei dem alten Hageſtolz ließ die Stim⸗
me der Natur ſich vernehmen, und er erkannte die jun⸗
ge Caroline unter den heftigſten Ausbruͤchen der Freu⸗
de fuͤr ſein Kind an. Er nahm ſie zu ſich und wollte ſie auch foͤrmlich fuͤr ſein Kind anerkennen. Dies
behinderten jedoch die beiden Hyaͤnen von Schweſtern, und es blieb bei einer durch einen authentiſchen Act be⸗ kraͤftigten Vereinbarung zwiſchen dem Vater und ſei⸗ ner natuͤrlichen Dochter, in welcher feſtgeſetzt wurde:
1) daß der Paſteele das von der Mutter ererbte Ver⸗
moͤgen der Caroline verwalten ſollte; daß 2) dieſe ohne ſein Wiſſen und Willen weder etwas von ihrem Vermoͤgen ſollte veraͤußern noch ſich verheirathen koͤn⸗ nen; und daß 3) endlich ſelbige nicht befugt ſeyn ſollte,
Alimente von ihm, dem Paſteele, zu fordern. Der une term 7ten Thermidor VII errichtete authentiſche Act war uͤberſchrieben:„entre Charles Palſteele l'ainé
et Caroline Paſteele Ia fille naturelle. Die
ſaubern Schweſtern des Paſteele ſuchten es hinterher
einzuleiten, daß er ſeine natuͤrliche Tochter verſtieß und ſich eine Beiſchlaͤferin beilegte. Die junge Caroline klagte darauf aus Verdruß gegen den Paſteele auf Alimente. Sie gruͤndete ſich auf Art. 334 des Code Napol. in Abſicht der Anerkennung, und auf Art. 2046,
nach welchem ein Vergleich uͤber Alimente unterſagt worden ſei. Sie gewann in der erſten Inſtanz, und
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