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hier von Nichtigkeit nicht die Rede ſeyn. Aber es iſt eine andere Frage, ob daſſelbe zur Ausuͤbung gebracht werden köͤnne
Die Gerichte koͤnnen doch nur demjenigen Huͤlfe angedeihen laſſen, der ſich in der geſetzlich vorgeſchrie⸗ benen Art an ſie wendet. That das aber Mr. Bouta-
rel? Anſtatt das Teſtament zu uͤberliefern, wie er
es fand, eroͤffnete er das verſiegelte Paket, nahm das Teſtament heraus und uͤbergab es den Gerichten. Wer ſteht dafuͤr, ob das Deſtament allein in dem Paket enthalten war, oder ob demſelben nicht noch mehrere andere Dispoſitionen des Erblaſſers entweder als nach⸗ tragende oder abaͤndernde beilagen?
10.
Kann die Anerkennung eines natuͤtlichen Kindes
auch noch auf andere als in dem Artikel 334 vorgeſchriebene Art geſchehen:
Nach der Vorſchrift des Artikels 334 ſoll die An⸗ erkennung eines natuͤrlichen Kindes durch einen authen⸗ tiſchen Act geſchehen, wenn ſie nicht ſchon durch die Geburtsacte geſchehen li1iitit.
Es ſpringt in die Augen, daß das Geſetz von ei⸗ nem eignen zu dieſem Behuf errichteten authentiſchen Acte ſpricht. Nun iſt aber von dem Ap⸗ pellationshofe zu Bruͤſſel bei folgendem Falle das Ge⸗ gentheil angenommen worden. M Eine gewiſſe Romiguon gebahr im Jahr 1776 eine uneheliche Tochter, welche in der Taufe die Na⸗ men Caroline Paſteele erhielt. Die Geburtsacte enthielt, daß die Mutter dieſes Kindes in den Geburts⸗
ſchmerzen erklaͤrt habe, der Vater ſei Carl Paſteele,
von welchem ſie unter dem Verſprechen der Ehe ver⸗


