Teil eines Werkes 
Viertes Stück (1808)
Entstehung
Seite
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2) Däͤrf die Dame Boutarel nicht durch das Wer trwn

gehen ihres Mannes leiden.) an Uns ſcheint gegen dieſe Entſcheidungsgräͤnde dec va

noch manches eingewendet werden zu koͤnnen. anaih

Die Geſetze unterſcheiden offenbar die Foͤrmlichkei⸗ vanj

ten des Teſtaments an ſich von den Formalitaͤten, wel⸗ 05! che bei der Publication und Execution deſſelben ſtatt ſa finden ſollen. Was die erſtern betrifft, ſo hatte das inn Teſtament des Mr. Delort daran keinen Mangel. t u Aber an den letztern fehlte es ihm dagegen ſehr. atuten

Das Teſtament war in ein verſiegeltes Couvert ein⸗ mud geſchloſſen. Mr. Boutarel hatte es eroͤffnet, und auade konnte das Couvert nicht produciren. Es kam nun auf die Frage an: Was war in dem Couvert geweſen das producirte Teſtament oder ein anderes? denn der

Erblaſſer donnte ja auch noch ein zweites Teſtament

gemacht haben.— Ferner, war das produeirte Te⸗ dun i

ſtament allein darin, oder etwa noch eine nachtra⸗ uh. gende und ergaͤnzende Dispoſition, die Monſ. Bou⸗ tarel/ weil ſie ihm nicht anſtand, unterdruͤckte? a Der Artikel 1007 ſchreibt vorr. 8 eema Tout teſtament olographe ſera, avant ihe d'ètre mis à exécution prélenté au préſident 6 du tribunal de première inſtance de l'arron- un 3 diflement dans lequel la ſuccefſion eſt ou- am verte. Ce teſtament fera ouvert. lil ntt elt cacheté, etc.— Nun iſt zwar nirgends geſagt, daß eine Nullitaäͤt En des Teſtaments daraus entſtehen ſoll, wenn das ver⸗ iie un ſiegelte teſtament olographe entſiegelt den Gerichten nn(w uͤbergeben wird, und es kann auch den Umſtaͤnden nach cetil, 3 eerje

.) Vergl.— b Bnerkdence A cod. oivil, Tom. VIII b. 416 ſq. m uac

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