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Fornen 11
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Jeder, der mit einer Subſtitution belaſtet war, hatte, da er bloßer Nießbraucher war, gar kein Inter⸗ eſſe, die Guͤter zu verbeſſern; im Gegentheile beſtrebte er ſich nur, die daraus zu ziehenden Einkuͤnfte zum Nachtheile derer, die nach ihm berufen waren, zu ver⸗ vielfaͤltigen und vor der Zeit in Empfang zu nehmen, wogegen dieſe, wenn die Reihe an ſie kommt, ihre Entſchaͤdigung in neuen Verſchlimmerungen ſuchen mochten.. Eiine ſehr große Maſſe von Eigenthum blieb beſtaͤn⸗ dig dem rechtlichen Verkehr entzogen: dieſer nachthei⸗ ligen Folge hatten die Geſetze, welche die Subſtitutio⸗ nen auf zwei Grade einſchraͤnkten, gar nicht abgehol⸗ fen; wenigſtens ermangelte derjenige, der auf Koſten ſeiner ganzen Familie alle einem ausgezeichneten Na⸗ men und einem großen Vermoͤgen anklebende Vorzuͤge genoſſen hatte, nicht, die naͤmliche Dispoſition zu er⸗
neuern, und ſo geſchah es denn, daß Subſtitutionen,
deren jede von Rechts wegen auf eine beſtimmte Zeit eingeſchraͤnkt war, durch ihre Erneuerung immerwaͤh⸗
rend wurden. amüchdeirß Zweck hi
g der ührnſ zu Zwihug
Jene, die mit dem Raube ihrer Familie ſchon be⸗ laden waren, mißbrauchten uͤberdies die Subſtitutio⸗ nen, um ebenfalls ihre Glaͤubiger zu berauben; ihr großer Aufwand ließ großen Reichthum vermuthen: der Glaͤubiger, der nicht im Stande war, die Eigen⸗ thumsurkunden ſeines Schuldners zu unterſuchen, oder
dies zu thun vernachlaͤſſigte, war das Schlachtopfer
ſeines Zutrauens, und in den Familien, die durch Subſtitutionen die groͤßten Vermoͤgensmaſſen unge⸗ kraͤnkt behielten, zeichnete ſich ſehr oft jede Generation durch einen ſchaͤndlichen Banquerout aus.
Und— wie erhielten die Subſtitutionen Guͤter in einer Familie? Blos durch Aufopferung aller ih⸗ rer Glieder, um fuͤr einen einzigen den Glanz des
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