39u9g9—
4.—.— S Solche Werfögungen nenne ich Dispoſitionen in Geſtalt der Fideicommiſſe.— Denn als wah⸗ re Fideicommiſſe koͤnnen ſie doch nicht betrachtet
werden. Sehen wir auf den Begriff, den der Art. 396 von Gubſtitutionen giebt, und welcher ſo lautet:
Toute dispoſition par la quelle le donatai-
re, Phéritier inſtitué ou le légataire, ſera
chargé de conſerver et de rendre à
uun tiers, ſera nulle, mèême à'égard du dor nataire de Phéritier inſtitué, ou du légataire.
und verbinden damit die Ausnahmen, welche von der Regel: les ſubſtitutions ſont prohibées, im Art.
897 gemacht und Chapitre VI des Titr. II naͤher be⸗
ſtimmt werden, ſo iſt es klar„ daß unter dem Verbot des Geſetzes ſtehen.1 1) Alle ſo genannte deutſhe damilienſdeicom⸗ mmiſſe;
2 Alle eigentliche Fideicommiſſe des roͤmiſchen
Rechts, diejenigen ausgenommen, welche Cha-
pitre VI den Aſcendenten und Geſchwiſterm nach⸗ ¹
gelaſſen worden ſind 1 jist aber
3) Die diepoſtionen in eanat der Sozien⸗
miſſe, denn dieſe paſſen weder unter den Begriff, den das Geſetz von der Subſtitution giebt, noch koͤnnen ſie nach
der Abſicht der Geſetzgeber und dem Zwecke, den das
Geſetz beabſichtigt, hierher gezogen werden.
Wir glauben ſogar,, daß das Geſetz nicht ein⸗. mal alle roͤmiſche Fideicommiſſe ohne Unterſchied
verbietet, ſondern nur die, wobei das conſerver vor- Haeo d. h. wo der Erbr oder egatar vergllichter
1 ſtunm
wi


