300 G—,.,.—— tig, wenn irgend etwas von den vorgeſchriebenen Foͤrm⸗ lichkeiten in der Urkunde unangemerkt geblieben iſt, ob
es ſich gleich aus der Urkunde 4* von K ſtlbß entneh⸗
. men lußt.) V M.
3. Bemerkungen zu Artikel 396.
In dieſem Artikel ſind die Subſtitutionen verbo⸗ ten. Aus dem Begriffe, welchen der Artikel von der
Subſtitution enthaͤlt, verbunden mit den Verfuͤgun⸗ gen des Art. 398, erhellt, daß die Franzoſen unter
Subſtitutionen das verſtehen, was wir fideicommiſſa⸗
riſche Verfuͤgungen nennen, denn die eigentliche Sub⸗
ſtitution(fubſtitutio vulgaris) wird im Art. t. 898
ausdruͤckl ich nachgelaſſen. Seeite 28) des Archivs iſt behauptet worden. das
Geſetz, welches die fideicommiſſariſchen Dispoſitionen
verbiete, habe ruͤckwirkende Kraft, ſo daß, wo der Code Napoléon mit der franzöͤſiſchen Verfaſſung zu⸗ gleich eingefuͤhrt werde, auch alle ehedem errichtete und bereits zur Ausfuͤhrung gekommene Fideicommiſſe zu Grunde gehen muͤſſen. Allein gilt denn nun das von
allen ſideicommiſſariſchen Dispoſitionen ohne Unter⸗ ſchied, und ſind uͤberall fideicommiſſariſche Dispoſitio⸗
nen ohne Unterſchied in dem Verbote des s Artikels 895 begriffen:
Wir kennen eine doppelte Art von Fideicommiſſen:. Fſdeicommiſſe des deutſchen Rechts, oder, deutlicher zu reden, Fideicommiſſe, welche die Stammguͤter ſurro⸗ giren ölen; und Sdeicommiſſe des rhmüüſchen Rechts.
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4*) 9n n der angefuͤhrten risprud. d coa ivil 3 ehrere derleuniniſe durlhar aeeen R ede ee 1 ae
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