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—.— er das Teſtament in der Sprache des Auslaͤnders in die anzufertigende Urkunde ein, wie das immer zu geſche⸗ hen pflegt, wenn etwas in der Urſprache Urkunden ein⸗ verleibt werden ſoll. Wie kann denn hier nur uͤberall in Betrachtung kommen, daß vorgeſchrieben worden iſt, alle Teſtamente ſollen in f genommen werden. Man weiß doch, was das heißt: eine Urkunde ſoll in der oder der Sprache aufgenommen werden. Heißt es etwas anderes, als: das Ganze der Urkunde ſoll in einer beſtimmten Sprache abgefaßt werden? Einzelne Stellen, welche die Urkunde ent⸗ haͤlt, koͤnnen darum immer in einer andern Sprache gegeben werden, und muͤſſen darin ſchon gegeben wer⸗ den, wenn woͤrtlich niedergeſchrieben werden ſoll, was
der, den die Urkunde angeht, dietirt, und wenn der Dictirende die Sprache nicht verſteht, in welcher die
Urkunde abzufaſſen iſt. Iſt es nicht hier derſelbe Fall, wie mit Schriften? Es giebt doch franzoͤſiſche Schrif⸗ ten, die ganze Seiten aus lateiniſchen, griechiſchen ꝛc.
Autoren enthalten, und die darum doch nicht aufho⸗
ren, franzoͤſiſche Buͤcher zu ſeyn.— Es lohnt nicht
die Muͤhe, erwas mehr gegen die Gruͤnde der zweiten
Meinung anzufuͤhren; und laſſen ſich keine andern, als die gedachten, fuͤr ſie aufbringen(wie wir hernach unterſuchen wollen,) ſo kann man ſie geradehin auf ſich veruhen laſeeeen. Kraͤftiger ſind unſtreitig die Gruͤnde, welche die Vertheidiger der erſten Meinung fuͤr ſich anfuͤhren.
Ihnen ſtehr nicht nur die grammatiſche, ſondern auch
ſelbſt die logiſche Interpretation ganz zur Seite. Die unterſtrichenen Worte des Artikels ſind es, auf die hier alles ankommt. Ueberſetzt man nach dem Wortverſtan⸗
de, ſo verordnet das Geſetz, daß bei Teſtamenten par
acte public jedesmal der Teſtator das Deſtament ſelbſt dictiren, und der Notar es ſo und mit denſelben Wor⸗
ranzoͤſiſcher Sprache auf
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