Teil eines Werkes 
Drittes Stück (1808)
Entstehung
Seite
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ann Fär vergangene, als der Verfaſſung des Staats wotien uwider laufend, erloͤſchen. deltttte Wenn man es jedoch genau mit der Sache ng inget nimmt, ſo geſchieht das nicht ſowohl, weil hier n. das Geſetz ruͤckwirkende Kraft haͤtte, ſondern 3 t ut vielmehr um deswillen, weil alles Civilrechtliche, 1 1 ſelbſt das vergangene, nach in Frankreich ange⸗ menn nommenen Grundſaͤtzen, immer unter dem ſtreng⸗ 1 un ſten Einfluß der Staatsverfaſſung ſteht. en Das Geſagte verſteht ſich jedoch nur fuͤr t T. Frankreich und diejenigen auswaͤrtigen Staaten, riſetn, in welchen mit dem Code Napoléon zugleich kernig. M franzoſiſche Verfaſſung eingefuͤhrt worden iſt, gaun z. B. im Koͤnigreich Weſtphalen. Denn bei der ittun 4 bloßen Einfuͤhrung des Code, z. B. im Ahrem⸗ Bh bergiſchen, bleiben die ſchon vorhandenen Fidei⸗ nin; commiſſe unangetaſtet, weil ſie der Staatsver⸗ ud 4 1 9 faſſung nicht zuwider laufen, und dies allein der e nni Grund ihres Wegfallens ſnſtt. tenfn Es laͤßt ſich auch nicht behaupten, daß, da dßn jetzt wieder in Frankreich Adel, Lehn und Ma⸗ bung ket jſorat eingefuͤhrt worden, die franzoͤſiſche Verfaſ⸗ 2 ſung den Fideicommiſſen nicht mehr im Wege 1en, ſtehe. Denn bei der Wiedereinfuͤhrung dieſer ·80 1. Inſtitute iſt ausdruͤcklich erklart worden, daß ſie bemein als kaiſerliche Beneficien unabhaͤngig von ranziſt deem droit civil ſeyn ſollen, woraus denn folgt, 1 daß das bisher in der franzoͤſiſchen Verfaſſung an⸗ nedht genommene Princip in Abſicht der Subſtitutio⸗ en müß d nen im mindeſten dadurch nicht veraͤndert wor⸗ aufet, deh deen iſt, vielmehr noch nach wie vor beſteht, wel⸗ aaatt ches auch beſonders noch daraus erhellt, daß in gon niu dem revidirten Code das generelle Verbot der

Subſtitutionen beibehalten worden iſt, und nur M; Heft III. 1 21