288 —— ausnahmsweiſe dem Kaiſer vorbehalten bleibt, mi das Recht, dergleichen Subſtitutionen zu errich⸗ pu ten, als ein Benefiz zu verleihen. 3 II. Daß eine gleiche Ausnahme in Anſehung der Regel fub Nr. 9 ſtatt findet, indem nach Artifel 2281 des Code die Verjaͤhrungen, welche zur Zeit der
3 Publication des neuen Verjaͤhrungsgeſetzes ſchon 1 ihren Anfang genommen haben, noch nach den du
alten Geſetzen beurtheilt werden ſollen. rntzeit III. Daß aus dem Iuh Nr. 7 Geſagten unwiderſprecch⸗ in N
lich dasjenige folge, was oben Seite 88 uͤber die telaur recherche de la paternité in Anſehung der Ris
— voor der Einfuͤhrung des Code Napoléon vorge- mans fallenen Schwaͤngerungen geſagt worden iſt. öitan Wir koͤnnen uns daher auch nicht davon lal
uͤberzeugen, daß im Koͤnigreiche Weſtphalen bei miun Hurenprozeſſen, wie Herr Profeſſor Woltaͤr Seite 190 behauptet, wo das Kind vor dem er⸗
ſien Januar 1808 geboren war, der Rechtsſtreit—im dwii naach eben den Grundſätzen entſchieden werden üm ar mmuͤſſe, welche ihre Anwendung gefunden haben tr uh wuͤrden, wenn die Filiationsklage vor dem erſten Un ui Kamer 1808 erhoben worden waͤre, in ſo Vegai fern naͤmlich davon die Rede iſt, daß dabei fitia auch das alte Verfahren und die alten nakthm Beweismittel ſtatt finden ſollen. Denn der n.— Prozeß faͤllt ja offenbar in die Zeit, wo der Co⸗ Aünme
de Napoléon ſchon geſetzliches Anſehen erhalten n Aa hatte, und muß daher auch allein nach den dardin d wea enthaltenen Beſtimmungen beurtheilt werden. iſin gar Mag das uneheliche Kind ſeine Anſpruͤche immer⸗ V Na. hin in dem aͤltern Rechte begruͤndet finden, das bw
alte Verfahren und die ehemals geltenden Be⸗ i N weismittel kann und wird es nie in Anſpruch neh⸗ dh


