284 rer das ehedem uͤbliche gerichtliche Verfahren beobach⸗ ter werden.
Der Umſtand, daß etwa durch die Anwendung W an
des neuern Prozeßverfahrens der Klaͤger zufaͤllig liden Khh koͤnnte, darf nicht in Betracht kommen;— eben ſe nan
wenig als der, daß vielleicht durch einen in der neuern
— Geſetzgebung enthaltenen laͤngern Verjaͤhrungstermin teſ
„des Rechtsmittels der Beklagte praͤjudicirt wird. ss6
iſt ja, wenn die Sache genau genommen wird, nicht rnzain
von Anwendung neuer Geſetze auf vergangene Falle,) di
ſondetn von der auf gegenwaͤrtige die Rede. Das ge⸗ Kde richtliche Verfahren, als erwas, was jetzt erſt eintritt, da kann ja nicht zu den vergangenen Faͤllen gerechnet wer: uuß den; nur die Handlung, aus weſcher das Recht ent⸗ tha
cohäarirende Rechtsmittel gehoͤrt dahinä. Man koͤnnte einwenden: wenn das auch in Anſe⸗ fitn hung der Form des rechtlichen Verfahrens gelten ſollte, iiſ⸗ ſo duͤrfte es doch nicht in Abſicht der Materie gelten, an d. h. der Ausfuͤhrung des Rechts, und der Beweismit. ſilt tel ꝛc. Denn auf dieſe habe der aus vergangenen Zei⸗ nae ten Berechtigte eben ſo ein wohlgegruͤndetes Recht, als an auf das Recht ſelbſt, und das damit cohaͤrirende ſtru Rechtsmittel. Wenn alſo etwa das neuere Geſetz die ie, Beweismittel einſchraͤnke, ſo koͤnne der aus aͤltern Zei⸗ aun ten Berechtigte nicht durch dieſe Einſchraͤnkung leiden. 6 Allein wenn dieſe Einwendung gelten ſollte, o 9 duͤrfte ſich nie ein feſter Uebergang vom Alten zum Neuen ui 3 finden. Jeder, der aus einem noch nicht verjährten aenn Rechte klagte, oder eine noch nicht verjaͤhrte Klage an⸗ 9) 8 ſtellte, wuͤrde verlangen koͤnnen, daß der Prozeß nach nn, den ehemals geltenden Prozeßgeſetzen eingeleitet, und it ihm alles das geſtattet werden ſollte, was das alteer bee MRecht uͤber die Beweismittel und den Gebrauch vor⸗ nuj ſſchreibt. Der Verwirrung, die daraus entſtehen muͤß iſ
ſprang, das Recht ſelbſt, und das mit dieſem Rechte Unda.
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