Teil eines Werkes 
Drittes Stück (1808)
Entstehung
Seite
279
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279* W galten, errichteten Rechtshandlung?(wenn naͤmlich ſelbige, wie hier vorausgeſetzt wird, nicht ſchon in der Rechtshandlung ſelbſt beſtimmt ſind); ſo muß ſelbige ausſchließend nach aͤltern Geſetzen beurtheilt werden. Eben ſo die Frage uͤber Gegenſtaͤnde, welche mit die⸗ ſen Wirkungen auf eine naͤhere oder entferntere Weiſe

zuſammenhaͤngen.

3) Wenn jedoch die neue Geſetzgebung

fuͤr die Fortdauer der Wirkungen ei⸗ ner Rechtshandlung gewiſſe Regeln

worſchreibt, 3. B. die Erneuerung dieſer

Neechtshandlung nach Ablauf einer Zeit, ſo iſt die Frage: ob die Wirkungen der fruͤher errichteten Rechtshandlung nooch fortdauern, nach der neuen Ge⸗ ſetzgebung, ſie, die Wirkungen ſelbſt aber, ſind nach der alten Geſetzge⸗ bung zu beurtheilen. Denn die bei der Rechtshandlung intereſſirten Per⸗ ſonen waren um ſo mehr ſchuldig, die Vorſchriften der

neuen Geſetzgebung zu beobachten, als ſie ſolche beob⸗

achten konnten und beobachten mußten, wenn die ehe⸗

dem errichtete Rechtshandlung fortdauernde Guͤltigkeit

haben ſollte. Um ihretwillen allein wurde doch der

Satz eingefuͤhrt, daß Geſetze keine ruͤckwirkende Kraft haben ſollten. Aber die Wirkungen auch in der Fortdauer der Rechtshandlung muͤſſen darum nach der alten Geſetzgebung beurtheilt werden, weil ſie die⸗ ſelben ſind, welche die Intereſſenten von vorn herein

4) Neu e Geſetze, wel che blos beſtim⸗ men, wie dunkle und zweideutige Nechtshandlungen erklaͤrt werden ſol⸗

len, koͤnnen unbedenklich auf ver⸗

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