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aufzuweiſen. Sehr ausfuͤhrliche transitoriſche Verfuͤ⸗ gungen enthaͤlt das Publicationspatent des allgemeinen Landrechts fuͤr die preußiſchen Staaten. Es koͤnnen auch dergleichen trausitoriſche Dispoſitionen und Ge⸗ ſetze nicht genug kommen. Denn wenn auch bei Ein⸗ füͤhrung neuer Geſetzbuͤcher der Termin, von welchem ſie zu gelten anfangen ſollen, noch ſo genau beſtimmt wird, ſo reichen dieſe Beſtimmungen doch ſo wenig als der Satz: daß Geſetze keine ruͤckwirkende Kraft haben ſollen, hin, um uͤber vergangene Faͤlle und deren Ent⸗ ſcheidung nicht in Zweifel zu gerathen. Welche Zwei⸗ fel erheben ſich z. B. nicht im Königreiche Weſtphalen. wegen der unehelichen Kinder, die vor dem erſten Ja⸗ nuar 1808 entweder ſchon geboren oder doch ſchon con⸗ ripirt ſind, und der Klagen, die auf eine aus jener Periode herruͤhrende Schwaͤngerung ſich gruͤnden!*) Die neue franzoͤſiſche Geſetzgebung hat nur einzel⸗
ne transitoriſche Dispoſitionen aufzuweiſen, naͤmlich in dem Geſetz vom 25ſten Germinal Xl, wegen ver Ado⸗
ption; in dem Geſetze vom 26ſten Germinal XI, wegen der Eheſcheidungen; in dem Geſetze vom 14ten Flo⸗ real XI, wegen der natuͤrlichen Kinder. Es ſollen dieſe transitoriſchen Dispoſitionen bei den Materien, wozu ſie gehoͤren, mit erlaͤutert und erklaͤrt werden. Es liegt nicht in dem Plane der franzoͤſiſchen Ge⸗ ſetzgebung, ein allgemeines transitoriſches Geſetz, wie erwa das vorhin gedachte Publicationspatent des allge⸗ meinen preußiſchen Landrechts iſt, zu geben. Durch die Proris ſoll ſich vielmehr die Entſcheidung vergan⸗
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5,8 it wegen dieſes Punkts wirklich ein transitoriſches 3 es fuͤr das Koͤnigreich Weſtphalen ein gar großes Beduͤrf⸗ 15 5 die Prarls der Trihunaͤle daruͤber ſo verſchieden 10 bei einigen die recherche de la paternité durchgehends verworfen. bei andern aber in Anſehung der Schwaͤngerun⸗ gen, welche vor den erſten Januar d. J. fallen, nbsdent,
lich zugelaſſen wirrd.
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