Teil eines Werkes 
Drittes Stück (1808)
Entstehung
Seite
274
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Zur Anwendung des Code Napoléon. b 9

. 6 8 S I.

Ueber lois transitoires,

Zu den Geſetzen, welche zwar außer dem Code Na- Poléon liegen, aber mit ihm in eben der innigen Ver⸗. bindung ſtehen, wie das Geſetz vom Zoſten Ventoſe IX, gehoren die ſogenannten lois transitoires. Sie ſind, ſo wie das Geſetz vom 3oſten Ventoſe, mehrern Ausgaben des Code hinzugefuͤgt, und ſollten in kei⸗ ner Ausgabe deſſelben fehlen. Man kann, ohne Wi⸗ derſpruch zu fuͤrchten, behaupten, daß ſie in Laͤndern, wo der Code Napoléon eingefuͤhrt worden iſt, ohne ihrer beſonders zu erwaͤhnen, doch eben ſo gut als die⸗ ſer verbindliche Kraft haben muͤſſen. Denn eben der Grund, warum man dieſe verhindliche Kraft dem Ge⸗ ſetz vom Zoſten Ventole zuſprechen muß, tritt auch

. bei ihnen ein. 8 e trareit Was verſteht man denn unter transitoriſchen Geſet⸗ tfg zen? Die Franzoſen begreifen darunter diejenigen, Kict welche beſtimmen, wie es wegen der ver⸗ iun gangenen Faͤlle mit der Anwendung der mada neuen Geſetzgebung gehalten werden ſoll. neun a

Sie heißen darum ſo, weil ſie eimnal den Weg bei igens dem Uebergange von dem Alten zum Neuen bahnen,

und zweitens von ſelbſt aufhoͤren,(und alſo nur vor⸗ 18 uͤbergehend ſind,) ſobald keiner von den Faͤllen mehr 48 zuruͤck iſt, auf die ſie eigentlich gehen. S.

Die neuern Geſetzgebungen haben mehr oder weni⸗- tn

ger dergleichen transitoriſche Dispoſitionen und Geſete e äl