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daher wurde er hier abgeſondert von jenen hinge⸗
ſtellt. Nach dem aͤltern franzoͤſi iſchen Rechte waren Franzoͤſinnen, die ſich an Auslaͤnder verheiratheten, mehr
beguͤnſtigt; allein da man bei der neuen Geſetzgebung das Princip einmal zum Grunde gelegt hatte, daß die Frau immer die Eigenſchaft des Mannes annehme,
und dies Princip bereits fuͤr den Fall, wo eine Aus⸗ laͤnderin einen Franzoſen heirathet, anerkannt war,
ſo mußte man ſich auch conſequent bleiben. Als Wittwe kann nach der zweiten Parthie des
Art. 19 die Franzoͤſin, welche ſich mit einem Auslaͤn⸗
der verheirathet hat, die Eigenſchaft„ welche ſie durch
die Ehe eingebuͤßt hatte, auf eine doppelte Art wieder erlangen: 1) wenn ſie zur Zeit des Todes ihres Man⸗
nes in Frankreich domieilürt iſt(réfide);*) 2) wenn
ſie mit Autoriſation der Regierung dahin zuruͤckkehrt
und erklaͤrt, daß ſie ſich in Frankreich fixiren will.
Fuͤr den erſten Fall bedarf es alſo gar keiner weitern Foͤrmlichkeit.
Man warf bei Abfaſſung dieſes Artikels die Frage auf: was Rechtens ſei bei einer Franzoſin, die einen
Franzoſen geheirathet hat, und demſelben in ſeiner Ex⸗ patriation folgt? Eine Franzoͤſin, die einen Auslaͤn⸗
der heirathet, gebe doch freiwillig ihre Rechte als
Franzoͤſin auf; wogegen die, welche ihrem Mann, der ſich expatriirt, folgt, nichts als ihre Schuldigkeit thue.— Man ſchlug vor, zu Gunſten ſolcher Frauen
Ausnahmen in dem Artikel 19 keſnſeben 1 aber der
2) Die Herauggeher der Dasgtar Feroe2n. Tom. I. 9.
153 ſagen ſehr richtig: Obſervez que la loi ſe ſert terme réſide. Ainſi la préſence caſuelle et paſſagère de la femme en France, lors de la mort de ſon mari, com- me ſi elle étoit en voyage ne ſuffiroit pas pour opérer tn effet. II faut qu delle 7 air ſa demeure habituel- 8 ebe. v
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