Teil eines Werkes 
Band 1
Seite
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Krift zahlreich aber iſt das weibliche Geſchlecht vertreten, das ſich die ganze Fiſcherzunft zum Feſtmale nieder, dem ffind⸗ ſich im vollſten Putze eingefunden hat. In manchen man natürlich alle Ehre anthut. Nach dem Mahle 8 zu Straßen und vor nicht wenigen Häuſern muß man Halt aber ei nun, was wird jetzt folgen? Die geneigte vießen machen, denn die reicheren Bewohner Palermo's laſſen Leſerin kann es ſich denken, denn die Palermitanerinnen vracht es ſich nicht nehmen, die Träger und Muſikanten, ſo⸗ haben flinke Füße, und da die Muſik ohnehin da iſt, § bis wie die Fiſcher ſelbſtmit ihrem Könige zu regaliren ſo wird man doch ſicherlich die Gelegenheit zum Tanze rauf und ihnen Wein und Brod anzubieten. Dann natür⸗ nicht unbenützt vorübergehen laſſen. Voll Jubel be⸗ böhn⸗ lich wird regelmäßig eine Fanfare geblaſen, und der theiligt ſich Alles am Balle, wenn man nämlich einen ſchäft ganze Zug bricht in die ſchallendſten Bravorufe aus; ſolch' improviſirten Tanz unter Gottes freiem Himmel tope⸗ gleich darauf aber marſchirt man wieder weiter, bis einen Ball nennen darf, und das Vergnügen nimmt et die man endlich den öffentlichen Platz erreicht, der zum erſt ein Ende, wenn die Sonne ſchon wieder blutigroth ſich Voraus als Hauptzielpunkt beſtimmt war. Hier wird aus dem Meere hervortaucht; nun aber eilt Alt und Ueb⸗ der mächtige Fiſch auf den Boden gelegt und mit ge⸗ Jung nach Hauſe, und das große Thunfiſchfeſt hat rauch ſchäftiger Hand eilt man, ein großes Feuer anzuzün⸗ ein Ende. See⸗ den, über dem ihn ſofort muskulöſe Köche zu röſten Iſt das nicht eine hübſche Sitte und wohl werth, beginnen. Ebenſo eifrig geht man daran, Wein her⸗ daß wir ihrer mit wenigen Worten gedachten? beizuſchleppen, und nach weniger als einer Stunde läßt Dr. Freund.

Das Bergſchloß Wildenſtein.

Im badiſchen Seekreiſe, unweit Mößkirch, ſpiegelt wo ſie durch Liſt in Feindeshände gerieth, für unbe⸗ ſich in den Fluthen der Donau die kleine Bergfeſte zwinglich und uneinnehmbar gehalten wurde. Sie er⸗ Wildenſtein, die bis zum dreißigjährigen Kriege, hebt ſich auf einem ſteil aus der Donau emporſteigen⸗

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t Nach den Felſenkegel, der auf allen Seiten abgeſchloſſen für eine Zugbrücke den Zugang zu dem Schloſſe bewerk⸗ fftraßtn ſich daſteht. Ihm gegenüber iſt auf einem zweiten, ſtelligt. Gegenwärtig hat das Bergſchloß, das ur⸗ en Tan auf dem Ufer ſich erhebenden Felſenkegel eine mit ſprünglich den Wilde von Wildenſtein gehörte, ſeine t us Warten verſehene Mauer aufgeführt, von welcher aus Wichtigkeit verloren, bietet aber durch die in ſeiner eſon

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