Teil eines Werkes 
Band 1
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vaist bleibſt, ſo wird mir der Tod viel leichter werden die Mutter ſagte zu Tannenhof, welcher herein kam,

e de ich weiß, daß du für die Schweſtern ſorgen wirſt, wie um die Nacht durch bei ihr zu wachen:Lieber Sohn,

ich es immer gethan habe, beſonders für die Kleine Sie und ich, wir können jetzt beruhigt über Cornelia

Hauſe und für unſere Cornelia.Ja, das verſpreche ich ſein, auch wenn Sie noch einmal fort müßten . dir, liebe Mutter, erwiederte Amalie aufrichtig, und Amalie hat mir's verſprochen: ſie bleibt im Hauſe.

ter ſo(Fortſetzung folgt.) 4

dwar

ekom⸗

daß

ar es Vaduz.

uthen.

f den(Taf. 4.)

mmalie

emand Die Herrſchaften Vaduz und Schellenberg, Bundesverſammlung an der Curialſtimme auf der

t nach jene ſüdlich, dieſe nördlich, zwiſchen Vorarlberg, Grau- 16. Stelle mit den beiden Lippe und Reuß, mit Wal⸗

er ſo bündten und St. Gallen gelegen, von welchem Schwei⸗ deck und Heſſen⸗Homburg theilnimmt, im Plenum aber

var er zerkanton ſie durch den Rhein geſchieden werden, bil⸗ ſeine beſondere Stimme hat, beſitzt ſchon ſeit 1818

Fehl⸗ den ſeit Ende des 17. Jahrhunderts das Fürſtenthum eine landſtändiſche Verfaſſung. Die Stände, welche

2 Tag Liechtenſtein, das kleinſte aller ſouveränen deutſchen aus Abgeordneten der Geiſtlichkeit und der Landmann⸗

nigkeit Fürſtenthümer, zugleich aber auch das einzige in Curopa, ſchaft beſtehen, verſammeln ſich in einer Kammer,

hielt das keine eigentliche Staatsſchuld hat. Bis zum haben aber nur die fürſtlichen Poſtulate anzunehmen,

ühlte. Jahre 1690, wo es Fürſt Johann Adam Andreas, nicht zu beurtheilen. Die Staatsverwaltung wird im

r das der letzte Sproſſe der karolingiſchen Linie des im Namen des Fürſten von der fürſtlichen Hofkanzlei,

ethan, 13. Jahrhundert entſtandenen reichbegüterten Hauſes welche ihren Sitz in Wien hat, als oberſter Behörde

ir ſich Liechtenſtein, erkaufte, deſſen Großvater Karl bereits geleitet, die innere Verwaltung von dem fürſtlichen

f dem die Herzogthümer Troppau und Jägerndorf in Oeſter⸗ Regierungsamte zu Vaduz beſorgt, an deſſen Spitze

eilung reichiſch⸗ und Preußiſch⸗Schleſien erworben hatte, ge⸗ ein Landesverweſer ſteht. Oberſte Gerichtsinſtanz iſt

g wie hörten beide Herrſchaften dem Grafen von Hohenembs, das k. k. öſterr. Oberlandesgericht zu Innsbruck. Ge⸗

8 Ge⸗ fielen aber nach deſſen Tode, 1712, ſammt allen übri⸗ ſetze für Liechtenſtein ſind meiſtens die öſterreichiſchen.

zelnen gen Majoratsbeſitzungen an den Fürſten Anton Unbeſchadet der landesherrlichen Hoheitsrechte iſt Liech⸗

Nai⸗ Florian, von der Gundakar'ſchen Linie, der 1713 tenſtein dem öſterreichiſchen Syſteme der Zölle, Staats⸗

nwill als Fürſt perſönlich Sitz und Stimme im Reichstag monopole, Verzehrungsſteuer und Stempel beigetreten;

e. erlangte, welches Recht 1723 auch auf ſeine Nachkom⸗ Zoll⸗ und Steuerämter ſind gemeinſchaftlich; Oeſter⸗

er an⸗ men überging, die den Marktflecken Vaduz oder reich beſoldet und beeidet die Zollbeamten, und Unter⸗

Sarge Liechtenſtein, mit ſeinen 1250 Einwohnern, zum ſuchungen wegen Gefällsübertretungen werden von öſter⸗

vier⸗ Hauptort des Fürſtenthums ernannten, und das auf reichiſchen Beamten geführt 5).

Tod, einem hohen Felſen gelegene Schloß Vaduz längere Obwohl die Staatseinnahmen des kleinen Fürſten⸗

ten in Zeit zu ihrer Reſidenz erhoben. thums ſich auf nur 55,000 Gulden belaufen, von

arbenee Liechtenſtein, das nur 2, Quadratmeilen um⸗ denen etwa 20,000 Gulden die Einkünfte des regieren⸗

berei faßt, und kaum 7500 Bewohner zählt, iſt ein völli- den Fürſten von ſeinem Lande bilden, gehört das fürſt⸗

mn und ges Alpenländchen, deſſen höchſte Gipfel im Augſthorn lich Liechtenſtein'ſche Haus, das ſeit 1772 wiederum

te er 7900, im Kimberſpitz 7500 Fuß aufſteigen, und wird in zwei Linien, die Franz'ſche(regierende) und Karl'

Amalie vom Rhein, der Tamina, welche der Ill zufließt, ſche verfällt, durch ſeine Mediatbeſitzungen in Oeſter⸗

ſie in und mehreren Bächen bewäſſert. Die Oſt⸗ und Süd⸗ reich, Preußen, Sachſen ꝛc.(die mehr als 104 Quad⸗

Leben, ſeite des Ländchens iſt vorzugsweiſe von hohen Alpen ratmeilen mit einer Bevölkerung von 600,000 Seelen

e den bedeckt, welche liebliche, fruchtbare Thäler umſchließen, in 24 Städten, 2 Vorſtädten, 25 Marktflecken, 7⁵6

u nch) hat einen nicht beſonders reichen, auf den Höhen mit Dörfern, 29 Herrſchaften, 46 Schlöſſern, 11 Klöſtern

der jit⸗ dichtem Wald bedeckten Boden, und ein geſundes Klima, und 124 Meiereien, und die Beſitzungen der Sekundo⸗

h ux das in den hohen Gebirgen etwas rauh, im Rheinthal ginitur oder das Karlſche Majorat mit über 60,000

ij jung aber mild und lieblich iſt. Landwirthſchaft, beſonders Einwohner umfaſſen), zu den reichſten Privathäuſern

j wohl aber Viehzucht, iſt die Haupterwerbsquelle der betriebs in Deutſchland.

nlſt du ſamen Bewohner des Landes, deren gewerbliche Thä B.

Nein, A⸗ tigkeit ſich auf Baumwollſpinnerei und Holzarbeiten

er vit⸗ beſchränkt, deren Erzeugniſſe in der benachbarten Schweiz*) Am 15. October 1862 trat für Liechtenſtein eine neue,

bleibe ſtets geſicherten Abſatz finden. äußerſt freiſinnige Verfaſſung in's Leben.

it n V Das kleine Fürſtenthum, welches in der deutſchen,

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weimn Wikokalendies, der rothe Häuptling.

gen.

1⸗ 7(Schluß von Seite 36.)

ſo ni.

iif au Mary war keine Heldin, aber in dieſem Augen⸗ ſtärkſten Mannes.Auf ihn haben ſie s abgeſehen, 9

trr, d blicke ſchlug ihr Herz vielleicht muthiger, ala das des ſagte ſie entſchloſſen zu ſich ſelbſt,aber ich werde

hauſt Feierſtunden. 1863.* 7