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Fräulein. Wenn die Frankeſchen Töchter ſpäter, als
üden Wittwe die einzige Tochter dem Herrn Adolph Franke
teres nicht geben. Er was aus Dresden, guter Leute Kind, ſie erſt da waren, die Schweſter ihres Vaters beſuchten, nten. ein Sohn aus dem goldenen Engel in der Schloßgaſſe. welche in Dresden geblieben und verheirathet war, ſo uſch, Aber die Familie war durch den Krieg, durch den ſie⸗ wurden ſie ſtets als„wertheſtes oder geſchätzteſtes din⸗ benjährigen nämlich, in ihrem Wohlſtand geſtört wor- Mammſell Mühmchen“ angeredet.
ſie den und dann allmählich ſo herabgekommen, daß Herr Ihre Geburtsſtadt war ein wunderlicher Ort. Ei⸗ them Adolph Franke recht froh war, als er mit ſeinem Bru⸗ gentlich was man ſo für gewöhnlich ein Neſt nennt, ihr der durch einen einflußreichen Verwandten dem Rath aber dabei„kurios“ und geſchichtlich intereſſant. Die ge⸗ der alten kurſächſiſchen Fürſtenſtadt empfohlen wurde, gute Stadt hatte verſchiedene hiſtoriſche Rubriken. Er— hrer die jetzt eine königlich preußiſche Feſtung iſt, an der ſtens eine Fürſtengeſchichte. Die Kurfürſten von Sach⸗ dung Elbe liegt, und der Geburtsort der ſechs Mamſellen ſen hatten hier reſidirt, gejagt, ihre Beilager und Heim⸗ pelü⸗ Franke werden ſollte, denn damals ſagte man noch nicht fahrten gehalten. Peter der Große hatte hier die Ver⸗ ß die
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Mü⸗ mählung ſeines hoffnungsvollen Sohnes Alexis mit der wollte. Luther ſeinerſeits that der Stadt viel Ehre an, N armen Sophie von Braunſchweig gefeiert. Das hieſige weihte die erſte evangeliſche Kirche ein, predigte auch lle. Schloß war ſolcher Ehren werth. Obgleich es durch V ſonſt oft und ſagte, wie es ſeine Art war, von hier ꝛſtern Brand hort mitgenommen wurde und durch Abtragen aus den Fürſten ſowohl wie dem Teufel die Wahrheit. l ge ſeinen ſchönſten Thurm verlor, ſteht es doch heutzutage Seine Frau kam hierher, um elendiglich zu ſterben; bel- noch ſtattlich und maleriſch an der Elbe, und damals die Stadt, welche ihr das vergönnt hatte, ließ ſie auch wußte ſtellte es ſich ſo dar, daß ſelbſt Karl V— Karl V noch begraben und ſetzte ihr ein Denkmal, das noch jwer⸗ muß überall etwas über etwas geſagt haben, gerade jetzt zu ſehen iſt. Endlich hat die Stadt ihre Friedens⸗ hatte wie Napoleon— im Vorüberziehen äußerte, es ſei eine b geſchichte. Gewiß an fünf Mal war der alte Fritz thabt. rechte kaiſerliche Burg. Dann hat die Stadt ihre Re⸗ hier durchgezogen, wenn er Sachſen ſeine unwillkom⸗ ltere: formationsgeſchichte. Lather war in ihr faſt ebenſo menen Beſuche abſtattete. Einmal hatte ſeine Anweſen⸗ vier dal ſim wie in Wittenberg. Wenn es ihm dort ſchlecht heit den Rath nicht weniger als vier Klafter Holz und Sorge: ging, kam er hierher. Die Stadt liebte ihn ungemein, ein Stück Wild gekoſtet, welches eigentlich für die Kur⸗ rüher,„ um ihm das zu beweiſen, Nonnen ſtehlen und fürſtin in Dresden beſtimmt geweſen war. Ein anderes rwar nziskaner vertreiben. Einmal ſchlugen einige ihrer Mal war er in einer der abſchüſſigen Straßen, die zum 3, des br ſchloſſenſter Defenſioner— ſo wurden die wehrhaf⸗ Markte führen, auf dem Glatteis gefallen. Bei ſeinem llichen geſ Bürger genannt,— ſogar eine päpſtliche Geſandt⸗ erſten Beſuche war er in einer Fabrik abgetreten, die einige n mafft todt, welche auf der Elbe zum Kaiſer fahren einem Kammerrath gehörte. Sie ſtand an der Ecke,
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