8
——
——
————
Erinnerungen. Illuſtrirte Blätter für Ernſt und Humor.
Ehegeſpräch.
ſ 718
1
V
3 TEMEI Nͤſͤſͤſͤſ 1
Frau:„Wir reiſen doch dieſes Jahr wieder in's Bad, liebes Kind?“ Mann:„Ich dächte, wir bleiben diesmal zu Hauſe, meine Liebe.“ Frau:„Aber warum willſt Du nicht, mein Schatz?“ Mann:„SIch habe keine Luſt, mein Engel.“
Frau:„Keine Luſt, mein Beſter?“
Mann:„SIch kann es nicht beſtreiten, liebes H erz. Frau:„Warum nicht beſtreiten, lieber Mann?“ Mann:„Es koſtet eutſetzlich viel! liebe Frau.
Frau:„Entſetzlich viel? Unſer Freund Müller iſt doch mit ſeiner ganzen Familie hin gereiſt, wie Du weiſt, Mann!“
Mann:„Müller iſt ein Narr, und ſeine Frau nicht beſſer als er, Frau.“ Fran:„Sie ſollen doch von meinen Freunden nicht böſes reden, mein Herr!“ Mann:„Ich will das Beiſpiel Ihrer Freunde nicht nachahmen, Madame.“ Frau:„Wenn Sie nicht hinreiſen wollen, ſo will ich, Herr Gemal.“
Mann:„Reiſen Sie,— aber wer Ihnen keinen Heller zur Reiſe gibt, das bin ich, und damit Punktum, Frau Gemalin.“
ſchluß eröffnete, Soldat zu werden und in's gelbe Re⸗ pagnie„in Stand gebracht“ und ging aus den Hän⸗
giment zu treten. Wie ich vorausgeſehen hatte, willig⸗
ten ſie auch endlich ein, nen eſcesi gaben ſie immer webels über.
nach, wenn ich auf einer
Vater führte mich nun ſelbſt zum Oberſten und meine
Annahme beim Regimente fand, wie mir verſprochen— SON war keine Hinderniſſe mehr. Ich wurde bei einer Kom⸗
he feſt beſtand. Mein(Cortſetzung folgt.)
den des Papa's in die väterliche Aufſicht eines Feld⸗
— — 1
zſ
—
1
'
1
—


