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Die Krinoline im Lichte der Philoſophie.
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ſtelligen ſie das Schnupfen, indem ſie die Mündung des Hornes, bei zurückgelegtem Kopfe, nach einander in die beiden Naſenlöcher bringen. Auf dieſe Weiſe verlie ren ſie keinen Tabak, was beim Reiten um ſo mehr der Fall ſein würde, als in Island faſt beſtändig ein hefti⸗ ger Wind geht. Derſelbe Grund erklärt die Form des Behälters.
Jeder Isländer übt Gaſtfreundſchaft, wenn auch keine unentgeltliche. Der Hausherr ſetzt voraus, daß man ſeinen Kindern etwa ſo viel ſchenke, als man ver⸗ zehrt hat, oder er ſtellt auch wohl geradezu eine Forde⸗ rung. Wenn der Bauer nicht ſeine eigene Stube, Bad⸗ ſtoba genannt, ſondern eine Hütte, welche ſonſt ein Auf⸗ bewahrungsort für Hausgeräthe iſt, zur Wohnung an⸗ bietet, ſo beweiſt er damit eine große Aufmerkſamkeit. Es ſteht dem Fremden bei ihm Alles zu Gebote, was Küche und Keller vermögen; bald breitet ſich ein gutes Bett, das auch Stuhl und Tiſch vertritt, auf dem im⸗ proviſirten Geſtelle aus; um den Aufenthalt in der Hütte heimlich zu machen, werden ihre Wände mit Decken, die ſonſt das ganze Jahr nicht aus den Truhen kommen, dekorirt, und der Bauer ſelbſt entfernt ſich keinen Augen⸗ blick, um den Wünſchen der Gäſte ſo viel als möglich nachzukommen. Bei ſo viel gutem Willen befindet man ſich in ſeiner Hütte eben ſo wohl wie im eleganteſten Hoôtel, wo geſchniegelte Kellner aufwarten. In Island wird auf den Gaſt alle Sorge verwendet, bis er in's Bett ſteigt. Man iſt ihm auch noch beim Ausziehen der Kleider behilflich.
Eine Art, gebrauchte Teller zu reinigen, die man wohl nur in Island ſehen kann, beſteht darin, daß man ſie von den Hunden ablecken läßt. Die Hunde, deren man in jedem Hauſe mehrere hält, werden überhaupt faſt wie Familienglieder behandelt und bewegen ſich auf's⸗Ungenirteſte in den Wohnungen.
Jene Tellerreinigungsmethode erlebte Winkler übri⸗ gens nur einmal. Er erzählt: Am Anfang der Reiſe traf es ſich, daß wir in Skalholt— dem Orte des ehe⸗ maligen Biſchofſitzes im Südlande, nunmehr ein etwas vernachläſſigter Bauernhof— Nachtquartier nehmen mußten. DaF erregte eine Scene, welche ſich mir gegen⸗ über vor dem Eingange zur Wohnung des Bauers zu⸗ trug, meine Aufmerkſamkeit. Es kam ein Mädchen, von einem Hunde begleitet, heraus und ſtellte zwei Teller auf den Boden, welche das Thier alsbald mit ſeiner Zunge zu bearbeiten begann. Da ich auf dieſe Reini⸗ gungsmethode ſchon vorher aufmerkſam gemacht war und wir das Nachtmahl erwarteten, ſo entſtand in mir die Vermuthung, daß die Teller„geſpült“ würden, um ſie für uns nächſtens zu gebrauchen, und ich rief meinen Reiſegefährten herbei, ſich den Vorgang auch mit anzu⸗ ſehen. Das Mädchen holte nach einiger Zeit die Teller wieder und nun wurde bald unſer Mahl aufgetragen. Begreiflich fiel mein erſter Blick auf die Teller. Ich er kannte ſie ſogleich als dieſelben, welche man dem Hunde vorgeſetzt hatte, da die Richtigkeit meiner Vermuthung in Strichen, wie ſie deſſen Zunge hervorbringen mußte, nur zu deutlich beſtätigt wurde. In einer Schüſſel lagen prachtvolle abgeſottene Forellen. Da regten ſich denn
widerſtreitende Gefühle in mir, es traten Hunger und, Ekel gegen einander in die Schranken. In einem anderns Lande möchte der Ausgang dieſes Streites nicht zweifel haft geweſen ſein, ich würde mich unter ſothanen Un⸗ ſtänden einen Abend zu faſten entſchloſſen haben. Wenin man aber gewärtigen muß, die folgenden Tage in die ſelbe Lage zu kommen, nur etwa mit dem Unterſchiegſer daß keine leckeren Forellen mehr dabei im Spiele ſi dann findet man leicht durch eine kurze Betrachter in daß der Hund eines der reinlichſten Thiere ſei, ᷑‿ase kühn ein Stück Fiſch aus der Schüſſel auf, den guu herüber, höchſtens mit Anwendung der Vorſicht, die voc⸗ der Hundezunge am meiſten markirten Stellen zu ver⸗ meiden. Uebrigens war es ein glücklicher Zufall, daß ich die Methode noch beobachten kunnte, ſo ſehr greifen auch in Island Neuerungen um ſich. Ich traf ſie nirgends mehr wieder. Andere Erfahrungen, welche ich in Be⸗ treff der Reinlichkeit auf der Inſei machte, ſind alle nicht ſolcher Art, daß man ſie nicht auch anderswo, zum Beiſpiel bei den Bewohnern hochgelegener Alpenthäler, finden könnte.
Die Krinoline im Lichte der Philoſophie.
s wird den gebildeten Leſer und ſicher jede feine Weeſerin intereſſiren, eine Charakteriſtik und Kritik
der auch in neueſter Zeit wieder vielbeſprochenen Krinoline von unſerem berühmten Aeſthetiker Friedrich Viſcher zu vernehmen. Die Unterſu⸗ chung, die wir hier in ihren weſentlichſten Zügen mittheilen wollen, iſt in dem glänzend geſchriebenen, mit echtem Humor ausgeſtatteten Aufſatze:„Vernünf⸗ tige Gedanken über die jetzige Mode“(Kritiſche Gänge, Neue Folge) enthalten.„Die Krinoline— deducirt der Philoſoph— iſt eine Uebertreibung, welche die Schön⸗ heitslinie der Schlankheit nicht verſtärkt, markirt, ſon⸗ dern verzerrt, aufhebt, einen falſchen Begriff des weib⸗ lichen, des menſchlichen Baues gibt. Wenn die Kontou⸗ ren von den Hüften an in das ganz Unmögliche toll auslaufen, ſo fragt das Auge nicht mehr nach dem Ver⸗ hältniß der Ausquellung zu dem ſchmalen Durchmeſſer der Leibestaille; Alles iſt Eins, Niemand iſt ſchlank, Niemand unſchlank, es gibt in der phantaſtiſchen Lüge, kein Geſetz mehr. Und das iſt nun doch gewiß häß lich, ſehr häßlichl“ Darauf weiſt Viſcher ſcharfſinnig nach, was für einzelne Schönheiten in dieſer Häßlichkeit zu Grunde gehen.„Geopfert, in Mißform verkehrt wird der unendliche äſthetiſche Vortheil der weiblichen Ge⸗ wandung überhaupt; er liegt im Faltenfluſſe des langen Kleides. Der ungebrochene Zug der reichlich ergoſſenen Falten läßt die Geſtalt größer erſcheinen, als ſie iſt, wirkt wie ein erhaltener Reſt der ſtylvollen antiken Ge⸗ wänder, hat daher einen idealen Charakter und iſt nicht die kleinſte der Urſachen, warum das Weib dem Manne zum Symbol des Harmoniſchen, zum Idealbild wird, und ihm feſtlich, wie ein Geiſt aus reineren Regionen


