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Emil Dietze: Die Hofburgbelagerung. 173
ſo daß der grüne Boden bei der Ernte zollhoch mit blauen eirunden Pflaumen bedeckt iſt. Wie klappert und praſſelt es, wenn die Bäume geſchüttelt werden, ſo daß Körbe und Wagen ſich füllen und letztere häufig wieder⸗ kehren müſſen, ehe ſie den Ernteſegen heimbringen kön⸗ nen. Dann aber beginnt große Geſchäftigkeit im Hofe, die Hände regen ſich, die Pflaumen zu ſäubern, ſie auf die Dörröfen zu ſchaffen, um ſie zu trocknen und dann als Waare weit auszuführen. Andere entkernen die Pflaumen, zerquetſchen und deſtilliren die Maſſe, miſchen hierauf etwas Branntwein bei, und erzeugen den weit⸗ verbreiteten wohlſchmeckenden Pflaumenbranntwein Sli⸗ bowitza. Bei keinem Feſt im ſlaviſchen Ungarn darf der Slibowitza fehlen, den Gaſt empfängt man mit einem Glas dieſes feurigen Getränkes und ſelbſt in fernen Kronländern verſorgt ſich der Hausherr mit einigen Flaſchen ſlavoniſchen gebrannten Pflaumenſaftes, um bei feſtlichen Gelegenheiten ſich daran zu erquicken.
Kommt der Auguſt heran, ſo ziehen Jung und Alt in die Eichenwälder, um Knoppern oder Galläpfel zu ſuchen, mit denen ein bedeutender Handel getrieben wird, weil Gerber und Färber ſie brauchen. Aufmerkſam ſchauen die Suchenden nach den Eichenzweigen, an denen die eckigen, regellos geſtalteten, faſt ſtachligen Knopper⸗ Auswüchſe ſitzen. Wie die Galläpfel auf den Blättern, entſtehen die Knoppern aus den Samenblüthen durch den Stich eines Inſekts, weßhalb in ſolchen Jahren, wo viel Knoppern ſich finden, nur wenig Eicheln ſich zeigen. Die Galläpfel wie die Knoppern beherbergen die Eier des Inſekts, aus denen ſich Maden, Puppen und zuletzt die vollſtändigen Gallwespen bilden. Bald füllen ſich die Säcke und Körbe der Slavonier mit Knoppern, welche zum Kaufmann geſchafft werden, damit er ſie nach Fiume und Trieſt, oder nach Fünfkirchen, Oeden⸗ burg und Peſt ſchafft. Ueber 200.000 Preßburger Metzen ſolcher Knoppern, welche beſonders zum Schwarzfärben verwendet werden, verſendet allein Ungarn.
Die Hofburgbelagerung. Ein dunkles Blatt aus Wiens Vorzeit.
Von Emil Dietze.
an ſchrieb das Jahr 1461. Nicht Wien allein, das ganze, eben erſt zum Erzherzogthum erhobene Oeſterreich gährte in Do wilder Aufregung. Unzufrieden mit demenergie⸗ —˙“ loſen Regimente Friedrichs, des Dritten ſeines Namens auf dem deutſchen Kaiſerthrone, hatten ſchon ſeit dem Beginn ſeiner Regierung die häufigen Kämpfe zwiſchen ihm und ſeinem Bruder, der Erbſchaft wegen, keineswegs dazu dienen können, Liebe für ihn zu erwecken. Schon einmal, als er eben von ſeiner Vermälung aus Italien heimkehrte, hatten ihn viertauſend ſeiner Unterthanen zu Neuſtadt ernſtlich be⸗ droht, und hätte nicht der tapfere Andreas Baum⸗
kirch ihm kräftig beigeſtanden, es würde vielleicht ſchon damals ein anderes Ende genommen haben. Eben jetzt aber war der Unwille gegen ihn noch höher geſtiegen. Die Fehden mit ſeinem Bruder Albrecht und dem Erzherzog Sigismund, wie mit ſeinen Unterthanen hatten ihn von Geld gänzlich entblößt. Die Zölle waren bereits erhöht worden, neue Mauthen errichtet und die in Umlauf kommenden Münzen ſo werthlos, daß ſie das Volk ſpottweiſe Schinderlinge nannte und zwölf Gulden erſt den Werth eines einzigen erreichten.
Alle dieſe Maßregeln, zu denen der bedrängte Herzog ſeine Zuflucht genommen und die ſo ſchwer auf ſeinen Unterthanen laſteten, fruchteten ſo gut wie nichts, und die Gläubiger begannen ungeduldiger zu werden und immer heftiger zu drängen. Wie aber ſollte er ſich ſeiner Schulden entledigen?— er ſah kein anderes Mittel als ſeinen Schuldherren das Recht zu ertheilen, Schinderlinge zu prägen. Wie es ſich wohl vorausſehen ließ, erwies ſich dies als eine der unſeligſten Maßregeln. Das hin und wieder noch vorhandene gute Silber ver⸗ ſchwand im Auslande und die Preiſe der Lebensmittel, von denen ohnedies eine Steuer erhoben wurde, ſtiegen zu einer unglaublichen Höhe. Dabei gab es Münzen in Ueberfluß, nur, daß ſie ſo mißachtet waren, daß die Kinder damit ſpielten, wie heute kaum mit Rechen⸗ pfennigen.
Auf ſolche Weiſe entfremdete ſich Friedrich die Zuneigung ſeines Volkes mehr und mehr.
Waren auch inzwiſchen die Waffen zwiſchen den beiden Brüdern in Folge einer Vermittlung Georg Podiebrads auf die Dauer von zehn Monaten in die Scheide geſteckt worden, ſo gewann das Volk dadurch doch nur wenig. Alle Klagen, alle Bitten um Abhilfe wurden von Friedrich mit Vertröſtungen beantwortet. Zu dem blieb Albrecht auch nicht unthätig. Er for⸗ derte ebenfalls Steuern, die Friedrich zu entrichten ſofort unterſagte. Das Uebel wuchs dadurch, daß Niemand wußte, wer eigentlich Herr war.
Zu allen dieſen Drangſalen geſellten ſich indeß noch neue. Die von beiden Parteien ohne Sold ent⸗ laſſenen Kriegsknechte zogen raubend und plündernd durch das Land. Unter Geſpött und rohem Lachen trieben ſie erbarmungslos das letzte Stück Vieh aus dem Gehöfte des Landmanns oder trugen ſeinen einzigen Brodleib davon. Die Kirchen waren die Zufluchtsſtätte der Räuber, die ſelbſt der Kinder nicht ſchonten, um ein Löſegeld zu erpreſſen, und die in ihrem Uebermuth Frauen und Jungfrauen ſchändeten. Niemand wehrte ihnen und es konnte daher kaum anders kommen, als daß die Beraubten ſelber zu Räubern wurden.
So ſtanden die Sachen im Erzherzogthum Oeſter⸗ reich, und es war ſehr Zeit, daß eine Aenderung zum Beſſern eintrat. Da gelang es endlich einigen einſichts⸗ vollen Räthen, die beiden Brüder zu einem Landtage zu bewegen, welcher über den Streit der zwei Fürſten entſcheiden und ihn beenden ſollte.
Nun ſpaltete ſich aber die Hauptſtadt Wien in zwei Parteien; die eine, kleinere, hielt ſich zu dem Kaiſer, die andere, größere, zu Albrecht. Dem Magiſtrat, der,


