Heft 
(1861) 2 02
Seite
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Sommernacht, Gedicht.

Die Blumen duften ſtark im vollſten Blühen; Am fernen Himmel Wetterblitze ſprühen, Und Wolken ſtehen vor des Mondes Strahl. Ich lehn am Fenſter, lauſche auf das Schlagen Der letzten Nachtigall, die ihre Klagen Der Nacht vertraut, verzehrt von Liebesqual.

Ich ſchau hinaus, verſunken in Gedanken; Durch meinen Sinn verworr'ne Träume ſchwanken, Wie dieſe Sommernacht iſt jetzt mein Herz. Beſchwert, ermattet ruht all mein Empfinden, Nur manchmal zuckt's empor, wie Blitze ſchwinden Und klaget, wie die Nachtigall, voll Schmerz.

Erinnerungen. LXXXII. 1861.

97 1 4 2 d 5. 38

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N 2 REe Kein Windeshauch bewegt der Bäume Zweige; Als ob ſie zu den Wipfeln niederſteige,

Hat ſich die Wolke tief herabgeneigt.

Kein milder Luftzug weht erſehnte Kühle.

So drückt die ſommernächt'ge Regenſchwüle

Die Welt, die bange in Erwartung ſchweigt.

Und eine Trauer, wie die Wolke trübe, Umſchattet mich, die kaum der Strahl der Liebe Mit fernem, mattem Dämmerſchein durchbricht. Kein Hauch, der meine heiße Stirne kühle;

Es laſtet auf mir wie Gewitterſchwüle, Und weinen möcht ich, doch ich kann es nicht.

Ihr Wolken, düſter, wie in ſchwerer Trauer, O löſt in thränenheiße Regenſchauer Die dumpfe Schwüle brütend auf der Welt. O Mond, durchbrich, die finſter dich umhüllen, Die Wolken, laß dein Licht den Himmel füllen, Und throne klar am reinen Himmelszelt.