Erinnerungen.
MMlustrirte Bläffer kür Bensk und Bumon. 82. Band.(Ein und vierzigſter Jahrgang.) Heft II. 3 der
Fra
Der Jakobiner. Erzählung von Alfred Aſſolant. (Schluß.)
WD ₰..75... [. i, ſo biſt Du ein wirklicher Marquis?“ entgeg⸗ lynete die Zigeunerin.„Nun ja, ich dachte mir S es gleich. Gib mir die Hand, ich will Dir ſagen, was Du biſt, was Du warſt und was Du ſein
wirſt.“ „Ei, das iſt nicht ſchwer zu errathen. Ich Marquis und Trainſoldat, ich bin in Dich verliebt werde es ewig ſein. Das iſt meine Vergangenheit,
innerungen. LXXXII. 1861.
meine Gegenwart und Zukunft. Jetzt aber, meine holde Taube, da Du meinen Stand und meine Liebe kennſt, hoffe ich, daß Du nicht länger die Spröde ſpielen wirſt.“
Da er bei dieſen Worten ſie von Neuem umfing, wand ſie ſich wieder aus ſeiner Umarmung los und fragte raſch:„Lieben Sie mich?“
„Und wie ich Dich liebe! Schon ſeit einer Viertel⸗ ſtunde biſt Du mein einziger Gedanke. Verlaß Deinen Begleiter, den Säbelfreſſer, und folge mir.“
„Wozu doch? Wenn Sie Marquis ſind, werden Sie meiner bald müde ſein; ſind Sie Trainſoldat, dann falle ich Ihnen nur zur Laſt; und ſind Sie gar proſkri⸗ birt, denn Sie ſehen mir ganz darnach aus, als wollten Sie nicht erkannt werden, dann würde ich am Ende auch
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