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merkte ich, daß es mir unmöglich ſei zu begreifen, wie Voltaire, der ſo klar und geiſtvoll war, als ſein Geiſt noch in einem elenden kranken Körper ſteckte und er mit dürren Beinen auf der Erden⸗ bahn wandelte, jetzt, da er die erbärmliche irdiſche Hülle ab⸗ geworfen und als Geiſt in höhern Regionen ſchwebe, ſich ſo ver—
worren, ſo geiſtlos, „Sie verſteh Sie es nich—
dichten S
kammatikaliſch ausdrücken könne.
t,“ rief der Engländer gereizt,„weil len. Ihre Zweifelſucht zieht einen Verſtand.“
2“ fragte ich.
Heiſter giebt es keine Grammatik!“ rief
amnt. Ich hätte früher ſchweigen und wiſſen ſollen, d 1 Nenſch viel leichter in ſeinem Glauben, als in ſeinem Aberglauben zu erſchüttern iſt.
Es wurden noch andere Geiſter citirt. Pascsl, Jean Jacques Rouſſeau, Balzac mußten herhalten; ja ſelbſt Verger, der Mörder des Erzbiſchofs von Paris, wurde über ſeinen gegenwärtigen Aufenthalt, über ſeinen Zuſtand und über ſeine Anſichten befragt. Die Antworten dieſer abgeſchiedenen Geiſter waren eben ſo geiſtlos, eben ſo albern wie die Voltaire'ſchen. Der Vorſitzende, der auf manchen Geſichtern eine gewiſſe Unzufriedenheit leſen mochte, be— merkte am Schluſſe der Sitzung, daß die Geiſter ſich zwar immer gleich blieben, daß aber die Media nicht jeden Tag in der näm⸗ lichen Verfaſſung ſeien, und vertröſtete auf die nächſte Sitzung. Als wir ſchieden, wurden uns im Vorſaal mehrere Bücher, Bro⸗ ſchüren und Journale, die ſich ſämmtlich auf den Magnetismus und Spiritismus bezogen und den Baron zum Verfaſſer hatten, unter den wärmſten Empfehlungen zum Kauf angeboten. Mit dem engliſchen Ehepaar ſuchte ich mich auf der Heimkehr zu ver— ſöhnen. Ich verlor Beide bald aus den Augen, hörte aber nach einigen Jahren, daß ſie, dem Wahnſinne verfallen, in eine Irren⸗ anſtalt untergebracht worden, wo ſie ſich täglich ſehen und an⸗ einander vorübergehen, ohne ſich zu kennen.
In der Rue des Bons Enfants werden ebenfalls ſpiritiſche Abendvorſtellungen gegeben. Dort laſſen ſich die Geiſter aus den Schubläden der Tiſche, Schränke und Commoden vernehmen. Ich beſuchte eine dieſer Sitzungen mit einem deutſchen Gelehrten. Um den runden Tiſch, auf dem ſich eine große Lampe befand, ſaßen ausſchließlich Damen, von denen die meiſten unmittelbar vor oder ſogar ſchon hinter der Grenze des Schwabenalters angelangt waren. Unter den Männern befanden ſich einige penſionirte Officiere und ein Abbé. Gegen zehn Uhr ging der Spectakel los. Eine der Damen citirte, nachdem ihre Nachbarinnen ſämmt⸗ lich ihre Hände auf den Tiſch gelegt hatten, den Geiſt eines in der Krim gefallenen Huſarenmajors. Der Geiſt fing ſogleich an, ganz huſarenhaft im Tiſch zu rumoren, und ließ durch ſein Ge⸗ polter erklären, daß er etwas auf dem Gewiſſen, habe und deshalb die ewige Ruhe nicht finden könne; was er aber auf dem Gewiſſen habe, könne er nur einer Dame mittheilen, die am Ufer der Ga⸗ ronne wohne. Nun wollte man wiſſen, wie ſich die Dame nenne, da ſprang der Tiſch vor Unwillen über dieſe Indiscretion hoch empof, ohne daß ſich die Lampe nur im Mindeſten bewegte. Mein gelehrter Landsmann hatte nun den unglücklichen Einfall, den Tiſch unterſuchen zu wollen und dabei zu ſehen, ob die Lampe nicht an demſelben befeſtigt wäre. Dies erregte den heftigen Zorn beſonders der Damen. Sie beſchwerten ſich darüber, daß man Leute einführe, deren Zweifelſucht die Geiſter erſchrecke; denn die Geiſterwelt ſei nur dem erſchloſſen, der gläubigen und kindlichen Herzens in dieſelbe einzutreten begehre. Die Hausherrin, die den Vorſitz an der Geiſtertafel führte, wollte die Sitzung ſchließen, pas jedoch Plbbé durch einige ſalbungsvolle Worte verhinderte. —d esßzwiſchen für gut, mich mit meinem Landsmann unbemerkt daf zu machen.
Dieſe ufihnliche Abendunterhaltungen dienen dazu, leicht⸗ gläubige Genſer zu berücken und dann in Privatſitzungen mög⸗ lichſt auszuhch. Jeder 2 dieſen Verſammlungen la— danuu Magnetismus, die G„lebernatür⸗ aifen, die Threien
„Nachdem ich bereits das fünfzigſte Jahr hinter mir habe, empfinde ich ein gewiſſes Vergnügen, auf meinen Lebensgang zu⸗ rückzublicken. In meinen Jünglingsjahren war ich Ladendiener in einer Modewaarenhandlung. Wie jeder junge Mann, der erſt den neunzehnten Frühling geſehen, träumte ich eine roſige Zukunft. Ich ſah mich ſchon als Beſitzer eines ſehr einträglichen Geſchäftes, als Eigenthümer eines ſchönen Landhauſes in der Nähe von Paris, an der Seite eines reizenden Weibes und umgeben von zahlreichen Kindern mit Engelsköpfen. Indem nun meine Ein⸗ bildungskraft mir die ſchönſte Zukunft ausmalte, hörte ich von Wundern des Magnetismus. Da fuhr es mir wie ein Blitz durch's Gehirn. Ich kaufte einige Schriften über den thieriſchen Magnetismus und lernte aus denſelben das Verfahren, ein Sujet in magnetiſchen Schlaf zu verſetzen und ſeinen Willen zu beherr⸗ ſchen. Als mir nun mehrere⸗Verſuche über alles Erwarten ge⸗ lungen, beſchloß ich, an der Verwirklichung meiner geträumten Hoffnungen zu arbeiten. Mein Principal hatte eine Tochter. Sie hieß Angeline und ſie rechtfertigte auf's Vollkommenſte ihren ſchönen Namen; denn ſie war ein Engelskind mit himmelblauen Augen und einer reichen Fülle von blonden Locken, die ihr wie goldene Wellen von Macken und Schultern floſſen. Aber nicht nur ihre Schönheit, foltbern— ich geſtehe es zu meiner Schande— auch die beträchtliche Mitgift, die ſie als einziges Kind zu erwar⸗ ten hatte, erregten in mir den Wunſch, ſie zu beſitzen. Sie war eben aus der Penſionsanſtalt gekommen, und da ſie klug und umſichtig war, hatte ſie ihr Vater an die Caſſe geſetzt. Leider fehlte mir die Gelegenheit, mit ihr allein zu ſein und ihre Hand faſſen zu können; um mich nun mit ihr in magnetiſchen Rapport zu ſetzen, richtete ich hinter ihrem Rücken die Augen auf ſie und ſuchte ihren Willen dem meinigen zu unterjochen. Aber, ach! trotz meiner elektriſch geladenen Blicke, trotz meiner angeſtrengten Willenskraft addirte, ſubtrahirte und multiplicirte Angeline am Caſſenbuch darauf los, ohne ſich zu regen. War ich das Opfer einer Myſtification? War mein Agens unzulänglich? Ich gerieth in Verzweiflung und las und überlas eine Anzahl Werke und Flugſchriften über die Kunſt zu magnetiſiren; dieſelben ſagten ein⸗ ſtimmig, daß Niemand dem feſten Willen eines Magnetiſeurs widerſtehen könne, daß die Entfernung kein Hinderniß für das elektriſche Fluidum ſei, und noch unzählige andere Dinge, womit der Charlatanismus die Leichtgläubigkeit hintergeht. Ich gehörte zu den Leichtgläubigen. Mit erneuter Hoffnung ſetzte ich daher meine Bemühungen fort, um die Hand Angelinens und eine reiche Mitgift zu erlangen. Nichts verſchlug. Ich wurde ungeſchlacht gegen meine Collegen, unwirſch und unartig gegen die Kunden. Ich magnetiſirte die Rechnungen, die Briefe, die Federn, das Tintenfaß, kurz alles, was Angeline berührte— umſonſt! Sie ſaß nach wie vor, ohne mich zu beachten, ein kaltes Marmorbild hinter dem Caſſenbuch. Eines Tages nun, nachdem ich die Schrift eines Fürſten meiner Wiſſenſchaft geleſen, trat ich freudigen Her⸗ zens und in der Ueberzeugung eines vollſtändigen Sieges in den Laden. Ich hatte nämlich in beſagter Schrift ein unfehlbares Mittel zur Erreichung meines Zweckes angezeigt gefunden. Es beſtand darin, mit ſicherer Hand ein Herz auf einem Stück Papier zu zeichnen, daſſelbe zu magnetiſiren und von der Perſon, auf die man ſeinen Willen auszuüben beſchloſſen, berühren zu laſſen. Ich ſtellte mich hinter Angeline; aber indem ich mich anſchicke, unter allerlei Geberden ihr das gezeichnete Herz zuzuſtellen, fühle ich eine ſchwere Hand auf meiner Schulter. Es war die Hand meines Principals, der mir folgende Worte in's Ohr donnerte: „Ich brauche fleißige Leute in meinem Geſchäft, aber keine Toll⸗ häusler. Ihr Platz iſt beſetzt; verlaſſen Sie mein Haus auf der Stelle!“
Ich war nun vor die Thür geſetzt und machte noch viele ähnliche Verſuche, die nicht glücklicher ausfielen, bis ich mich eines Tages dem Krankenlager eines armen Mädchens näherte. Dies⸗ mal war mein Herz rein von Begierden nach Geld und Gut. Ich wollte der Kranken ohne allen Eigennutz helfen, und ich half ihr. Sie genas und belohnte mich durch heiße Zähren der Dank⸗ barkeit. Sie iſt jetzt meine geliebte Gattin, die Freud und Leid ergebungsvoll mit mir theilt. Nur wer mit reiner Seele und zu edeln Zwecken die magnetiſche Kraft anwendet, iſt ſeines Erfolges
gewiß, und der Kranke wird niemals ſeine Hülfe vergebens in Anſpruch nehmen.“— Der Zuave Jacob, der vor einigen Monaten durch ſeine
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