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Vor die anhebenden kynder vnd ander zu bichte[n] in der ersten bijcht / [Johannes Lupus]
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4 3 jektiven Geschmack halt der eine sich an die Auffassuug erisiert der ersten Zeit, weil sie der von rückläufigen Tendenzen Andere& noch freien Periode entstammt, wie man sagt, während der r ein andere die der letzten Zeit bevorzugt, weil schliesslich eine nanche Klärung der Urteile Luthers eingetreten ist, wie dieser be- irkens hauptet. Wir dagegen können von unserer Darstellung aus 185. nicht anders, als die effektive Deutung der Absolution für dlotion die eigentliche Meinung Luthers zu erklären, unser eigenes

V Urteil sei wie es wolle. Wenn auch in der ersten Zeit der Di ſden Gegensatz gegen die römische Lehre überwog, so ist es ihm doch wegen der allbeherrschenden Macht des seiner Lehre

Sänzen scheinbar widersprechenden Schriftwortes niemals wohl ge- en ge- wesen bei seiner damaligen Lehre. Den Gegensatz gegen 8 der den Katholizismus konnte er zwar nicht aufgeben, aber er rakter hat doch seine Stellung verändert. Auf Grund der Schrift- veiter, lehre hat er die Absolution effektiv gedeutet, um von hier 4 niff er- aus unter anderem Gesichtspunkt den Katholizismus noch Luther schärfer zu bekämpfen.

lenheit

innere

achten.

reudig-* III.

M. Zur Beurteilung des Landeskirchentums.

ht die Von Pfarrer Teichmann.

nander

über....

Itende Es ist merkwürdig, wie unsicher noch immer der kann. Begriff des Landeskirchentums ist. Freilich sind die Urteile aller- darüber segenwaärtig bei weitem bésonnener und günstiger dnnte geworden, als sie es früher waren; dennoch schwanken sie diese noch bedeutend. Es ist nichts Ausserordentliches, dass der encjes Begriff des Landeskirchentums ein logischer nonsens ge 13 dts nannt wird. Achelis erklärt in seinem Lehrbuch der prak- 4 8 tischen Theologie das Landeskirchentum für einen Ana- d d chronismus. Beständig wird dasselbe mit dem Staatskirchen- 8) n tum gleichgesetzt; man fügt hinzu, dasselbe sei aus dem anen. Staatskirchentum hervorgegangen und trüge auch gegen- ränkt wärtig noch ein-diesem gleiches oder ähnliches Angesicht. celung Wenn die Beurteilung der praktischen Frage in diesem chten. Augenblick auch vorsichtiger geworden ist, so war es doch unSer noch vor nicht langer Zeit die weitest verbreitete Ansicht, Veni dass die landeskirchliche Entwickelung einer Katastrophe ng Als

7&. 5,h.* entgegengehe und dass daraus diefreie Kirche hervor us