darauf, daß Sie eine Frau sind. Ich hörte Ihnen so angespannt zu, ich wollte Ihnen gerade ganz mechanisch eine Zigarre anbieten.«
Diese Worte blieben in meinem Gedächtnis als eines der besten Komplimente, die ich je erhalten hatte.
»Schreiben Sie ein Buch über Ihre Erfahrungen in Deutsch- land«, fuhr er fort.
Ich zuckte die Schultern.»Wer würde das schon lesen wol- len?«
»Ich«, sagte er sehr ernsthaft.
Ich lächelte,»Sie sind voreingenommen. Ich muß gestehen, daß ich oft darüber nachgedacht habe, aber ich hatte nie den Mut.«
»Wie würden Sie ein solches Buch nennen? Aus einem Titel kann man viel ersehen.«
»Ich würde es wahrscheinlich»DIE UNVERGESSENEN« nennen oder>Ich hebe meine Augen auf«.«
Er hob seine Augenbrauen in einer anerkennenden Geste. »Wozu? Zu den Bergen?«
»Zu Liebe, nehme ich an.«
»Und woher wird die Hilfe kommen? Von Gott?«
»Auch von der Liebe. Ich nehme an, es ist dieselbe Quelle.« Er stand auf und nahm meine Hand.»Sie müssen dieses Buch schreiben, ich werde darauf bestehen! Sie sind doch ein guter Geschäftsmann! Denken Sie doch, was für einen herrlichen Film das geben würde!« Dann fügte er mit seiner geraden, sachlichen Einfachheit hinzu:»Und soweit es ihre»Brücken- bildner« angeht, können Sie mit mir rechnen— auf der ganzen Linie.«
Ich wollte etwas sagen, doch ich biß mich schnell auf die Lippe. Jemand, dem Professor Shuster eine Zigarre anbieten wollte, konnte es sich kaum leisten, sehr weibliche Regungen zu zeigen.
Sein warmes Lächeln zeigte mir sein Verstehen.»Lassen Sie mich wissen, was ich tun kann«, sagte er,»und machen Sie niemals einen Narren aus sich durch den Gedanken, daß Sie je einer sein könnten.«
Nach der Zustimmung dieses großen Mannes war mein Ver- trauen in unsere Organisation sehr gefestigt.
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