auf dem Verteiler und gezeichnet von Dr. Dürrfeld, dem sogenannten Betriebsführer der IG Auschwitz, in der es heißt:
„Herr Schneider soll am 18. Dezember prüfen, in welchem Umfang und mit welchen
Materialzuteilungen die Bauvorhaben des KZ-Lagers notwendig sind und durch das Krauch-Bauvorhaben Auschwitz bedingt sind. Es besteht Einverständnis darüber, daß nach den vielen Zusagen, die von seiten des Amtes und der IG dem KZ-Lager gegenüber g gemacht worden sind, nun dem KZ-Lager auch geholfen werden muß. Alk wird festgestellt, daß sich die jetzigen Forderungen des KZ-Lagers in gar keinem Verhältnis befinden zu den Objekten, für die vor einem halben Jahr Zusagen gemacht worden sind(Aushelfen | mit Moniereisen, Bereitstellung von Werkzeugmaschinen usw.). IN Es wurde vereinbart, daß, vorbehaltlich der Zustimmung von Herrn Dr. Ambros, hei I") dem bevorstehenden Besuch des Herrn Keinath in Ludwigshafen die IG aus ihrem Woh- nungsbauvolumen 1 Mio und Herr Keinath aus seinem eigenen Bauvolumen eine zweite Mio zugunsten des KZ-Lagers herausschneidet. Eine andere Frage sei die, welche Kontin- gente vom Herrn Obenaus für ihn usw. zur Verfügung gestellt werden könnten. Diese Klä- rung übernimmt Herr Keinath.“
Von der wirtschaftlichen Seite tut man also alles, um die sicherheitspolitischen Inter- essen zu fördern, beteiligt sich an ihrer Ausgestaltung.
Kein Wunder, daß wir bei einer solchen Verflechtung der sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Interessen von einer Besprechung mit dem Konzentrationslagerkomman- danten am 27. März 1941 hören, bei der anwesend waren: h „Sturmbannführer Hoess, Lagerkommandant,
Sturmbannführer Kraus, Leiter der Verwaltung der Konzentrationslager, Oranienburg,
| Hauptsturmführer Burboeck, Dezernent für den Häftlingseinsatz, Berlin-Lichterfelde, und einige Obersturmführer und Sturmführer als Dezernenten für die besprochenen Son- derfragen,
Obering. Faust, Ludwigshafen/Dyhernfurth,
Dipl.-Ing. Floeter, Ludwigshafen/Dyhernfurth,
[ Ing. Murr, Ludwigshafen,
| Dr. Duerrfeld, Leuna...... i
Die gesamte Verhandlung wurde in herzlichem Einvernehmen geführt, wobei von Inf beiden Seiten der Wunsch herausgestellt wurde, sich gegenseitig jede mögliche Hilfe an- gedeihen zu lassen. So z. B. stellte der Lagerkommandant für den Notfall alle im Lager
} vorhandenen Kräfte, Lagerarzt, Krankenauto, gegebenenfalls auch Transportmittel, zur H) Verfügung, bis die Baustelle eingelaufen ist. Es wurde verabredet, bei neuauftretenden I Fragen eine ähnliche Besprechung zu wiederholen. Insbesondere wurde dem Vorkommande
der Bauleitung, Herrn Murr, empfohlen, sich jeweils an den Adjutanten des Lagerkomman- danten, Hauptsturmführer Frommhagen, zu wenden.“ Das Dokument trägt wieder die Unterschrift von Walter Dürrfeld, und auf dem Ver- teilerschlüssel finden wir die Mitglieder des Vorstandes
| Dr. Ambros Dr. Bütefisch„ die Mitglieder der Technischen Kommission Direktor Dr. Sauer Direktor Dr. Eymann
A Da Dr. Ambros auch Mitglied des Technischen Ausschusses war, können wir sicher sein,
| daß alle wichtigen Gremien der IG über das herzliche Einvernehmen zwischen der$S bzw.
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u sicherheitspolizeilichen und der IG bzw. wirtschaftlichen Interessen unterrichtet waren. Br: i Herzliches Einvernehmen zwischen SS-Konzentrationslager-Führung und IG-Führung u tıompetete Walther Dürrfeld, für den Ambros noch im Dezember 1944 in einem Schreiben i
an den Reichstreuhänder der Arbeit für Oberschlesien„in Anbetracht seiner besonderen Verdienste beim Aufbau des Werkes Auschwitz“ eine Gehaltserhöhung von 27 000 auf 33 000 Mark beantragte. Trompetete Walther Dürrfeld, heute, Februar 1964, im Vorstand
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