Ber der Schalven-Chemie AG, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Borkenberge-Gesellschaft, im | Aufsichtsrat der PhenoIchemie und von Frieseke& Hoepfner, sowie im Beirat der Rühr-
Ihn: Me stickstnf AG...
u Das Konzentrationslager von Auschwitz war in den Augen der IG-Führung im übrigen
a‘ B keineswegs ein verspäteter und zulälliger Fund. Seine Insassen waren vielmehr von vorn-
a herein als Arbeitskraftreservoir einkalkuliert und damit auch seine ständige und wachsende
Auffüllung durch die SS....
Wir besitzen eine Erklärung unter Eid von Heinrich Bütefisch, bekanntlich Vorstands- mitglied der IG, in der es heißt:
„1940 trat das Planungsamt unter Carl Krauch an Fritz ter Meer und Otto Ambros, =; zwei Vorstandsmitglieder der IG-Farbenindustrie, mit der Auflage heran, ein drittes Buna- Yh D werk zu bauen. Der Vorschlag wurde von Olto Ambros dem TEA und Vorstand vorgelegt und yon beiden angenommen. Otto Ambros erhielt vom Amt Krauch den Auftrag, eine geeignete Stelle für die Errichtung der dritten IG-Bunafabrik zu erkunden. Im Winter 1940'41 schlug Otto Ambros im Zusanımenhang mit dem Amt Krauch und dem Vorstand der IG-Farbenindustrie als günstiges Gelände Auschwitz vor mit der Begründung, daß die dortigen Bodenverhältnisse, das Vorhandensein von‘Kohle, Wasser und Kalk, sowie nach Aussage des Arbeitsamtes das Vorhandensein von Arbeitskräften— z. B. Polen und Häft- linge des Konzentrationslagers Auschwitz— die Errichtung der Bunafabrik bzw. die spä- tere Produktion begünstigen. 1941 wurden in einer Vorstandssitzung die Gelder für die neu zu errichtende IG Auschwitz bewilligt.“...
Auch Dürrfeld, der mit Bütefisch zusammen die ersten Verhandlungen mit der SS führte, gab über diese eine Erklärung unter Eid(Document NO NI-4184) ab:
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1'„Auf Veranlagung von Heinrich Bütefisch nahm ich im März oder April 1941 mit ihm er u und Oberingenieur Faust an einer Besprechung mit SS-Obergruppenführer Wolff in Ber- a h- lin, Albrechtstraße, wegen des Einsatzes von KZ-Käftlingen bei IG Auschwitz teil. Bei
dieser Besprechung wurde vereinbart, daß die Beaufsichtigung der KZ-Häftlinge durch die SS an Ort und Stelle durchgeführt werden müsse und daß eine Verbindung zwischen den KZ-Häftlingen und anderen Arbeitern nicht stattfinden dürfe. Es wurde der Preis von 3.— RM pro ungelernten und von 4.— RM pro gelernten KZ-Häftlingsarbeiter täglich fest- gelest. Der Preis wurde von uns angenommen. Die Summe wurde monatlich an die SS in
ei yon Berlin gezahlt.“... Ife an Der Einsatz von Konzentrationslager-Häftlingen wurde also bereits gewissermaßen für j|. den ersten. Spatenstich verabredet.:
el, Zur, Die Akten des IG-Prozesses enthalten dazu auch eine Erklärung unter Eid(Document
tenden h NO NI-7604! von Christian Schneider, der zunächst über seine Funktionen und Ämter
male berichtet:...
mmal:|„Ich war mir bei der Einstellung von KZ-Häftlingen bewußt, daß diese Menschen, die aus allen sozialen Schichten stammten, aus politischen und rassischen Gründen im KZ
mer waren. Diese Tatsache war dem Vorstand der IG bekannt.“...
Und nun eine Feststellung von besonderer Bedeutung für die so enge Verbindung zwi- schen sicherheitspolizeilichen und wirtschaftlichen Interessen:
‚Von dem Bestand des KZ Monowitz, einem sog. Ableger des KZ Auschwitz, erfuhr ich von Walther Dürrfeld, der mir in Leuna erzählt hat, daß die IG— abgesehen von dem bereits vorhandenen KZ Auschwitz— ein eigenes Konzentrationslager errichtet hätte sowie
‘daß die IG für Verpflegung und Unterkunft der Häftlinge verantwortlich sei. Die Gelder
er se| II| für die Errichtung des KZ Monowitz(Baracken) sind auf dem üblichen Kreditwege über
sb El| mich gegangen. Aus den Kreditgesuchen ging hervor, daß die Baracken vermerkt als ‚für
se KZ-Arbeiter‘ für Häftlinge bestimmt waren.“...
üühruP? El- Schneider’ erklärt:
preb: 77:“ ‚on der IG Auschwit N„Die Verbrennungsschlote von KZ Auschwitz konnte man von der I Auschwiiz aus
ondel ME sehen. Ich habe gehört, daß IG-Leute, die in Auschwitz waren. den Verbrennungsgeruch
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