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j B- Der nationalsozialistische Kampf gegen das Judentum
Etappen, die sich in folgende Zeitabschnitte einteilen lassen:
H 1933—1935 Allmähliche Ausschaltung der Juden aus allen Gebieten des öffentlichen
Lebens auf Grund von Verordnungen und Gesetzen.
‚ 1935—1938 Erlaß der Nürnberger Gesetze(1935); Einführung des Arierparagraphen
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bei nahezu allen Berufsgruppen; Entlassung aller Juden aus dem öffent- lichen Dienst. Beginn der Zwangsarisierung der Wirtschaft unter Drohung ı.. und Erpressung(1937). v
1938—1941 Systematische Einschränkung des Lebensbereiches der Juden auf gesetz- licher Grundlage. Auswanderungsdruck(Verhaftungswelle Juni 1938; Polenaktion Oktober 1938). Novemberpogrom 1938(„Reichskristallnacht”): Zerstörung jüdischen Eigen- tums; Verhaftung von 26000 Juden; Ausschaltung aus dem Wirtschafts- leben. Zwangsarbeit; Auswanderungsverbot(23. Oktober 1941). Nach Kriegsausbruch Ausdehnung der judenfeindlichen Maßnahmen auf alle von Deutschland besetzten Länder.
4 Erste Deportationen nach Polen und Südfrankreich. - 1941—1945 Beginn der allg i Deportation der Juden aus Deutschland(Oktober
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1941) nach Polen und Sowjetrußland. Massenvernichtung von Juden aus nahezu allen von Deutschland beherrschten europäischen Ländern in den östlichen Konzentrationslagern.
Das Geschehen in den Jahren 1933 bis 1941 spielte sich in aller Offen-
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heit ab, während die letzten Ereignisse, vor allem die Durchführung
der„Endlösung der Judenfrage”, unter strenger Tarnung vor sich
gingen.
1. Der„friedliche” Terror: 1933—1935
ı Mit der Machtergreifung wurde der Rassenantisemitismus als wesent- | licher Teil der narionalsozialistischen Weltanschauung zur Grundlage der Staatserneuerung gemacht. Die nach dem 30. Januar 1933 ein- setzende zügellose Verfolgung politischer Gegner schloß den jüdischen Bevölkerungsteil mit ein. So kam es in den ersten Monaten der natio- nalsozialistischen Herrschaft zu zahllosen„wilden“ Aktionen— Über- fällen und willkürlichen Verhaftungen—der alsHilfspolizei fungieren- den SA und anderer Parteiorganisationen, wobei unter den Verfolgten die ersten Todesopfer zu beklagen waren. Den in den Jahren vor 1933 angestauten antisemitischen Gefühlen wurde freier Lauf gelassen. | Das Schwergewicht der Propaganda richtete sich, neben der allge- meinen Diffamierung jüdischer Menschen, gegen jene Berufe, vor- \ nehmlich juristische und medizinische, in denen&in großer Teil jüdi- ‚ scher Deutscher tätig war. Im März kam es:in Breslau zum Sturm auf die Gerichte. Jüdische Staatsanwälte, Richter und Rechtsanwälte wur-
Die nationalsozialistische Judenpolitik vollzog sich in verschiedenen Die Etappen der
Judenpolitik
Unter den ersten
Verfolgten
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