betteln nappen (amera-
‚ohl sie
Mur Schul!
Und als er mir so durch’s Haar fuhr und sein Lächeln zu mir sprach:
„Nur nicht so wild, Du kleines Mädchen“ da wurde alles still in mir und voller Ruhe ich strebte zu ihm mit meinem ganzen Sein.
Sein Lächeln, wenn ich’s vor mir sehe
voll unbeschwerter Heiterkeit und stiller Güte
ein bißchen spöttisch, weise, weise,
da fährt ein Schmerz durch mich so heiß und voller Schärfe daß mir der Atem stockt, ich fast vergehe.
Wie oft ich fragte— was ist Tod—
Du weißt es, hast ja oft ihn schon geseh’n
wie kommt er und wie sieht er aus,
ach sag’ es mir, es quält mich gar so sehr.
Sein Lächeln gab mir Antwort
Du dartst nicht immer rühren wollen
an Dingen eh’ sie reiten
mußt warten, bis von selbst sie zu Dir kommen.
Das Lächeln war nicht mehr—
dies Lächeln letzter menschlicher Vollendung
es war nicht mehr— hinweggewischt von frevelhaften Händen was ich zuletzt sah, war nur bitt're Qual.
Geschändet war das Antlitz einer ganzen Welt
und tauchte sie— in tietste Dunkelheit—
Schuld— der Engel der die Waage hält— erzittert— gehäuft die beiden Schalen voll von Schuld
Schuld nur— aut beiden Seiten
so daß sich keine höher oder tiefer neigt
und irgendwo in weiter Ferne ein Lächeln— schwebend nur acı, nicht so wild, Du kleines Mädchen.


