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Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
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REIZE

gleich neben allem Schweren die schönen Ferientage genie- ßen darfst dank der Güte der Freunde und auch des lieben Mariele, die Dich zu Hause vertritt. Wie freundlich ist Got- tes Führung! Und das Töchterlein darf auch schon in die Berge. Wenn sich die liebe Mutter erholt und gestärkt hat, langt es vielleicht doch noch auf einen kleinen Berg. Hoffent- lich bleibt Euch das Wetter treu. Wie schön war es vor 13 Jah- ren, Du Liebel! Gott gebe, daß wir auch noch einmal mit- einander nach Süden in den Urlaub fahren dürfen. Die vie- len Besuche halten ja unser Haus in Atem und helfen Dir gewiß auch leichter über die Zeit hinweg. Grüße Leos Eltern mit ibm herzlich. An Herbert Mayer kann ich mich wohl mit gutem Zutrauen erinnern. Grüße auch ihn herzlich. Das Zu- sammenwohnen mit dem jungen Paar nachher stelle ich mir gemütlich und vergnüglich vor, eine Zeitlang! Dank den Lieben, daß sie dies Opfer bringen.- Mutter wird die Tren- nung von Konrad sicher noch schwer. Schade, daß sie nicht zu uns ziehen kann und unser eigenes Häuschen noch nicht so weit ist! Wie ist sie doch im Alter noch so umgetrieben: Meine Zeit in Unruhe... Wie fliegen auch für uns Jüngere über der Trübsal die Wochen und Monde dahin! Möchten wir nur auch lernen und reifen an dem, was uns aufgegeben wird und überwinden!- Nun wünsche ich dem Brief so schnellen Lauf wie der Deine nach hier hatte. Grüße auch Deine lieben Gastgeber herzlich und dankbar. Sei mit dem Töchterlein mit berzlichem Gott befoblen für die Ferientage und eine glückliche Heimkehr in inniger Liebe gegrüßt! D.P.

1 Auf der Hochzeitsreise,

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