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8erführe,) Jesus Christus spricht: Ich bin das Licht der Welt, wer mir Mir büßen, i nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis. Das war im Bunker. die Stimme des rheinischen Pastors Schneider. Und der uns T austreten das erzählte, hat gesagt: ‚Er hat mich durch diesen Ruf ge- en erledigt rettet! Denn von da an wußte ich, daß doch Einer bei mir Mm Tage an ist!"— Sie haben den Paul Schneider für seinen Ruf geschla- bes keine, gen und schließlich stumm gemacht. Aber Gott hatte ihn ge- der Suppe, sendet, Menschen zu retten.... Paul Schneider war schlim- >. Das Brot mer gefangen als alle anderen, wehrloser und machtloser als kam täglich irgendein Mensch, und doch der freie Zeuge Jesu in jener Ir, daß Ihr Stunde- frei, weil er wußte, daß Jesus in der Welt ist, auch nur jeden für die gefangenen Brüder.... Paul Schneider konnte nur ‚keine Sel- noch rufen, sonst nichts, aber er gab für sein Zeugnis seinen 1t zu lesen, geschundenen Leib und sein Leben, damit die Brüder ge- wahnsinnig rettet wurden, daß Menschen den Heiland sehen und erken- 1 die Zelle nen. Was gibst Du? Gott braucht Dich, Dein Herz, Dein hmen, kam Wort, Deine Tat! Der Herr fragt: Wen soll ich senden?...“ Trotzdem wir zu ihr Der österreichische katholische Geistliche Leonhard Stein- solle, sagte; wender berichtet in seinem Buch ‚Christus im KZ‘ unter der selbst, sei"Überschrift ‚Die Stimme des Rufenden in der Wüste‘:„Bine durch eine I heroische Gestalt, zu der das ganze Lager mit ehrfürchtiger der Ze Bewunderung aufschaute, war der evangelischePfarrer Schnei- der aus dem Hunsrück. Am ı. Mai 1938 wurde am Turm über ner Schluß- IN dem Eingangstore des Lagers erstmalig im Beisein der Häft- on| linge die Hakenkreuzflagge gehißt. In langen Reihen stan- aloe den die Gefangenen. Es herrschte tiefes Schweigen, bis das Kommando erklang: ‚Mützen ab!‘ In den ersten Reihen Sa seines Blockes ganz in der Nähe des Tores, unmittelbar vor a! dem Diensthabenden der Lagerführung, hatte Pfarrer Schnei- a r der seinen Platz. Ein Zug harter und entschlossener Energie lesen E r stand auf seinem markanten Gesicht. Er konnte es mit sei- TE N nem Gewissen nicht vereinen, ein Symbol zu grüßen, das im n schalln.| innersten Wesen und nach der letzten Ausstrahlung un- Ic heraus christlich war. So stand Pfarrer Schneider allein in strammer 165
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