mir sehr zu Herzen, aber noch weit mehr bedrückt mich die
ibn Jon Chri t N furchtbare Behandlung der Häftlinge durch Sie.‘ Lagerführer uchfolgt ' I Schober erwiderte wutentbrannt: ‚Das sollst du mir büßen, ji Stimm f if du Lump!“.... Nun einiges aus dem Leben im Bunker dis erzähl! Mi ul}(Arrest): Früh beim ersten Pfeifsignal mußte jeder austreten gti! Dei Me und sich waschen gehen. Das mußte in 5 Minuten erledigt ut Sie‘ N| sein... In der Zelle befand sich ein Bett, das am Tage an nund sc hi h) die Wand angeschlossen war; Sitzgelegenheit gab es keine, ieh M Hi u Früh bekam Ihr Mann 150 g Brot,"/;1 Kaffee oder Suppe, ner gefan 1 ie mittags'/2 1 Essen, abends"/| Suppe oder Kaffee. Das Brot Bnendein Saar war für den ganzen Tag gerechnet. Ihr Mann bekam täglich| A i nur eine halbe Ration. Aber es kam so oft vor, daß Ihr M iiege i| Mann Dunkelarrest bekam, und dann erhielt er nur jeden Ai ı vierten Tag sein reguläres Essen. Schläge waren keine Sel- j vscunde IM tenheit bei Ihrem Mann. Bücher gab es auch nicht zu lesen. em Als die Judenaktion war, wurde ein Häftling wahnsinnig j un Was geschlagen und bei dem Häftling Willi Mohr in die Zelle| Tr,De
gesperrt. Als dieser sich weigerte, ihn aufzunehmen, kam: ; der Wahnsinnige zu Ihrem Mann in die Zelle. Trotzdem te i) hat sich Ihr Mann nicht erbittern lassen. Wenn wir zu ihm erh Hl sagten, daß er den Irrsinnigen entfernen lassen solle, sagbe Üherchr N uns Ihr Mann: ‚Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, sei i hilfreich und gut.‘ Dieser Wahnsinnige starb durch eine ‚nf
L. Spritze(Himmelfahrtsspritze von uns genannt) in der Zelle die E der aus d N Ihres Mannes... Ra i Er war ‚frei zum Dienst‘, wie Präses Wilm auf seiner Schluß-. i ansprache auf dem Essener Kirchentag im Jahre 1950 aus- ni ur führte:„Es hat jemand uns erzählt, wie er auf dem Appell- 5
platz im Lager Buchenwald gestanden hat- grenzenlos a N allein, unheimlich gefangen und ohne Glauben- entschlos- men # sen, in der nächsten Nacht in den elektrischen Draht zu Mn A N gehen und Schluß zu machen. Da hörte man an diesem Ort B h des Grauens und der Verzweiflung eine laute klare Stimme sand a Mi über den Platz der zwanzigtausend Gefangenen schallen. ten Ge i I. Diese Stimme rief aus dem Fenster einer Bunkerzelle heraus: Br ic
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