Druckschrift 
Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
Entstehung
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lachteten, fsicht der und wenn cf er mit| i| Erste Briefe aus Buchenwald en Bent 1 a| Buchenwald, 29. 1.1937. wo Ki Du wirst schon begierig auf Nachricht warten. Am Samstag- ge 7 morgen kamen wir schon bier an, nun ist der erste Einstand getan, der wie aller Anfang schwer ist. Die Einsamkeit der Zelle ist jetzt gründlich zu Ende und ich bin jetzt noch mehr dankbar für diesen Übergang in Koblenz. Mit Gottes Hilfe wollen wir beiderseitig, auch Ihr zu Hause, fröhlich und ge- = rost bleiben, zumal in dieser Vorweihnachtszeit. Wir wollen uns in diesem Jahr um so mehr die tiefinnerliche Weihnachts- und Adventsfreude, die unabhängig ist von den äußeren Um- ständen, erbitten. Wir sollen auch zu Hause mitteilen, daß \ alle Anfragen der Familienangehörigen oder anderer Perso- nen, unsere Sache betreffend, zwecklos seien und uns nur zum Schaden wären. Ich bitte Euch also auch meinerseits, sich da- nach zu richten. Wir wissen ja sowieso unser Geschick in Gottes Hand. Beachtet auch den Kopf des Briefes! Mir geht es also gut. Es ist jetzt eine Hauptsache, daß man gesund bleibt und ich bin dankbar für die mir mitgegebene gute Ge- sundheit. Wie schön war, daß Du mir in Koblenz noch den Abschiedsbesuch machen konntest, Liebste. Wenn es auch ein Schmerz war, so ist es doch auch für jetzt und die Zukunft mir eine große Stärkung, daß ich ein so liebes, trenes Weib babe. Hab noch einmal herzlich Dank für die auch Dir nicht

leichten Wege. In treuer Liebe und Fürbitte für Euch alle

zehn. Dein P.

Bi 5.12.1937. Nun komme ich doch wenigstens in meinem Sonntagsbrief an x

Dich nicbt aus der Übung, wenn ich auch, wie Du siehst, mit

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