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ben der schweren Kipploren nicht gewohnt war, und manche seiner Bewegungen waren etwas unbeholfen.— Mir ist noch recht gut in Erinnerung, daß er mich am ersten Tage mit ein paar freundlichen Worten begrüßte, die gerade in dieser Um- gebung dankbar empfunden wurden. Ich erwähne das nur, um zu zeigen, daß er trotz der harten Arbeit, die ihn ganz beanspruchte, um nicht aufzufallen,- mit immer wachen Augen und immer wachem Geist Zeit für andere fand, selbst wenn sie ihm fremd waren.... Den kleinlichen Schikanen der primitiven SS-Posten waren natürlich in erster Linie Men- schen ausgesetzt, die das Verrichten der Erdarbeiten nicht ge- wohnt waren und aus anderen Berufen kamen wie Pfarrer Schneider auch. Für uns politische Häftlinge war Solidarität eine Selbstverständlichkeit. Nur durch diese haben wir all die Jahre durchgestanden, gefestigt durch unsere Weltanschau- ung. Auch unser lieber Freund hatte einen festen Kreis in seiner Freizeit um sich, die er unterstützte, denen er mit seinen bescheidenen Mitteln half.- Die wenigen Stunden, die uns in den ersten Jahren als arbeitsfrei blieben, nutzte auch er zu einem lebhaften Meinungsaustausch mit Kameraden aus.“ (Brief von Heinz Mißlitz, Leipzig.)
Freunde erzählen von einem jungen Mann, der ein Viertel- jahr mit Paul zusammenarbeitete:„Paul Schneider war ein eroßes Vorbild tagaus, tagein. Sprach Mut zu und half in un- vergleichlicher Kameradschaft. Keiner, auch der fanatischste Gottlose, ließ auf ihn etwas kommen. Alles war voller An- erkennung für ihn, zumal sie merkten, daß es ihm um seine Sache und nur um seine Sache ging. So hat sich ein enges Band zwischen Paul, wie man ihn nannte, und seinen Kameraden geflochten. Ja, K. selbst, ein großer starker Mann, sagte, wenn er den Zuspruch und die Hilfe Schneiders nicht gehabt hätte, hätte er und so mancher andere schlapp gemacht und wäre liegen geblieben bei der schweren Arbeit; nicht jeder hätte das leisten können, was er konnte.“
Bericht von M. Zahnwetzer-Kassel:„KZ Buchenwald: Ich
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