8Ar nich auch flei- 'e Geber. 2 her in, den kann Ott in sei. d Dicken. ie blei. ten mis. richt irre ° werden, rist, hilf gar nicht Les Gott ater wie- ß es auch mehr aul 'er lieber " mit der hnt. Seid den Tag ind auch er.
wieder gsdienst ich noch ger gibt. n wollen + bin ich den und ‚, Liebe, eges ge sescheh- lern be:
stätigt, daß es recht war, bier dem Gebot der Obrigkeit nicht zu weichen. Im übrigen wird ja ferner Gott fest zu seinen Verheißungen stehen und uns tragen und helfen an Leib und Seele nach seiner allmächtigen Kraft. Er wird uns den Trost geben in alles Leiden und den Segen von allem Leiden. Die aber das Leiden heute noch vermeiden wollen, die sollen wohl zusehen, daß sie nicht verwerflich und von Gott ver- worfen werden. Ich kann es einfach nicht fassen oder ver- stehen, daß man von Gott Freiheit bekommen könnte, sich um die Kollektensache und ihre offene Verfechtung gegen den Staat oder um die Fürbitte für die Brüder und andere gebotene Zeugnisse berumzudrücken. Darum sei getrost und still, auch wenn wir weiter die einzigen sind, die in die Tie- fen der Verfolgung bineinmüssen.„Lasset euch die Hitze, die euch widerfährt, nicht befremden, als widerführe euch etwas Sonderliches. Vielmehr freuet euch, daß ihr mit Chri- stus leidet!“ Er kommt schon bald und es kommt zuletzt die Erquickungszeit vom Angesicht unseres Gottes„da wird all ibr Gram und Leid lauter Freud und Lachen“.
Koblenz, 17. Oktober 1937(offiziell). Dein lieber Brief vom Samstag voriger Woche kam gestern am Samstag in meinen Besitz, gerade recht, um mir den Sonntag feiern zu helfen. Wie freut man sich jetzt an einem Lebenszeichen vonein- ander! Besonders der Schluß Deines Briefes war mir eine große Beruhigung und auch Stärkung für mich selber. So dürfen wir auch dies nun gemeinsam erleben und erleiden, wie Gott uns im Glauben und in der Liebe zu ibm übt und prüft, worin wir ja nur schwache Anfänger sind.
Du tust mir so herzlich leid, daß Du noch kein Lebenszeichen von mir bast. Ich weiß, daß Dir und auch den anderen meine Lage immer schlimmer erscheint als sie ist. Das möchte ich und möchtest ja auch Du nicht. Einen Brief, den ich endlich am vergangenen Montag von bier aus für Dich fertig machte, erhielt ich gleichzeitig mit Deinem Brief wieder zurück. Ich
119
DIOEDUDDTOFUPUPFRH


