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EIBEIT
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Nur der zweite Grund mit der erwähnten Veränderung
meiner Aussage wurde protokolliert. Sodann wurde ich mit dem Auto über die Grenze ge- bracht. Gemäß der von mir gemachten Erklärung nahm ich mir das Recht, sofort in meine Gemeinde zurückzu- kehren. Am folgenden Tage predigte ich in meinen bei- den Gemeinden wieder das Evangelium von Jesus Chri- stus, daß er sei der Herr, und daß wir vom Bekenntnis nicht weichen dürfen. Der von mir nun genommene längere Urlaub, den ich wegen der langen Schutzhaft und wegen meines noch nicht ausgeheilten Beines auch brauchen konnte, ändert nichts an meiner grundsätzlich getroffenen Entscheidung in dem von mir bezeugten und zu bezeugenden Ungehor- sam gegen ein unrechtes Gebot der Menschen. Ohne Rechtsgrund greift die Ausweisung erheblich in dasLeben von Kirche und Gemeinde hinein. Sie reißt Pfarrer und Gemeinde auseinander, die vor Gott feierlich zueinan- der gewiesen sind. Auch für diese Zueinanderweisung gilt das Wort der Heiligen Schrift:„Was Gott zusam- mengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden“, ebenso wie für den christlichen Ehestand. Gemeinden und Pfarrer sind hier darum gehalten, dem unrechten Verlangen und Gebot obrigkeitlicher Personen zu wider- streben, zumal ein solcher ohne Rechtsgrund gemachter Eingriff in Freiheit und Selbständigkeit des kirchlichen Lebens den feierlichen Versicherungen der höchsten obrig- keitlichen Personen des Deutschen Reiches widerspricht. Die gemachten Strafandrohungen von Geldstrafen oder Haft und neuer Schutzhaft können mich nicht schrecken. Gott kann mich wohl davon erretten, wenn er will, durch Einsicht obrigkeitlicher Stellen oder auf sonst eine Weise. Mögen die Strafen auch angewandt werden, so weiß ich doch, daß Gott Gericht und Gerechtigkeit schaffen wird allen, die Unrecht leiden, und daß er auch richten wird
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