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wegen“ binnen 48 Stunden melden mußte! Also ist es aus mit dem„Untergetauchtsein“, das uns das Weltbad ermög- lichte. Ein Schatten liegt auf unserem„gemütlichen Feiern“. Wir sind Pilgrime!— Paul sieht im Laufe des September seine Kinder außer dem Kleinsten noch einmal. Sophie oder ich führen ihm die Wirtschaft. Als ich von Dickenschied ein- mal schreibe von der Sorge um den zarten Kleinen, schreibt er, der alles mit geistlichen Augen ansah:„Da ist doch offen- bar eine neue Störung. Wir Eltern sollten gehorsamer, gläu- biger, zuchtvoller auf Gottes Wegen wandeln. Wir sind es unseren Kindern schuldig und unserem Gott, der uns so viel Ursache gegeben hat, aus Dank und Liebe ihm zu dienen.“- Auf einer Besuchstour durch den Kreis Wetzlar sieht Paul bei den alten Gemeinden und bei guten Freunden herein. Wie oft muß er da bang hören: ‚Werden sie dich nicht ins KZ stecken?‘- Paul äußerte einmal nach Gesprächen über die Ausweisung mit ratenden und warnenden Freunden:„Je mehr wir davon reden, desto klarer werde ich mir meines Weges.“— Unsere gute alte Sophie wollte ihn auch durchaus abbringen— ‚Herr, schone dein selbst!‘— Sie muß stille sein über dem getrosten Glauben ihres Paul.- Die Gemeinden und besonders die Presbyter sannen, wie sie ihrem Pfarrer helfen könnten. Gleich im Juli sammelten sie Unterschriften. Da, als der größte Teil der Gemeinden schon unterschrieben hatte, kam eine Beschlagnahmung durch die Polizei.- Am
19. 9. 1937 schrieben sie an meinen Mann.
Womrath, den 19. September 1937
Lieber Herr Pfarrer Schneider!
Da Sie bereits seit dem zı. Mai d. J. durch die geheime Staatspolizei in Koblenz von uns gerissen wurden und Ihnen keinerlei Vergehen nachgewiesen werden konnte, womit man Sie bestraft hätte. Wir erkennen darin nur eine verleumderische Anzeige, welcheeigentlich von Rechts
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