Druckschrift 
Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
Entstehung
Seite
98
Einzelbild herunterladen

schluß unterordnen, ihn achten und ihn auch mitverantwor- gegen“ b ten.— Es ging in diesen Wochen oft durch ein Sterben des nik dem eigenen Willens hindurch. Das Beugen im Gehorsam unter jchte, Bit Gottes Willen— so wie wir ihn damals verstanden— wird fir sind nicht auf einmal gelernt.— Ich konnte auch manchmal in der vine Kin Anfechtung auf das verhältnismäßig ruhige Leben anderer ih führen BK-Pfarrer hinweisen. Er tröstet:„Weißt, ich bin halt ein al schre Patrouillengänger. Vielleicht habe ich aber einen leichteren oder all Weg und ein besseres Ende als die, die ins Gewühl der har eine 1 Schlacht kommen!“- higer, ZU Unter allen Besuchen, die wir in B. bekamen, war für Paul unseren I natürlich der schönste und wichtigste der von Pfarrer Schlin- Ursache g gensiepen. Er kam als stellvertretender Präses des Rheini- Auf eine: schen Rates. Paul hatte dem Rat genau von seinem Handeln hei den Bericht erstattet. Nun prüfte dieser ihn, wieweit er gebun- Wie oft ı den wäre und ob er- und auch ich- über den Ausgang X7, steck seines Weges— wie er auch sei— getrost wäre, Er gibt ihm die Ausm den Weg in seine Gemeinden frei, nicht in kirchenregiment- licher Anweisung, sondern in Achtung des Glaubensgehor- sams Pauls. Im Gebet wird die Einigkeit besiegelt.— Ein wissendes und bewegtes Abschiednehmen, und dieBahn führt den Vielbeschäftigten fort. Paul aber singt aus befreitem Herzen auf dem Nachhauseweg! Pf. Schl. hatte Paul gebeten, eine Konferenz aller Ausgewiesenen abzuwarten, er bemühe sich sehr um ihr baldiges Zustandekommen. Deshalb kam es uns sehr gelegen, als nach den vier Wochen ‚Urlaub‘ in Baden-Baden ein hessischer Freund die Vertretung seiner Gemeinde während seines eigenen Urlaubs anbot. Wir fuh- ren am 28. August ab. Pauls 40. Geburtstag sollte wie in frühesten Zeiten mit diesem Freund gefeiert werden. Unsern zehnjährigen Ältesten nahmen wir unterwegs bei Verwand- ten in Empfang. Er hat in den nächsten Wochen noch seinen Vater genossen.— Endlich sitzen wir beim Geburtstags- kaffee! Da kommt der Ortsdiener und verlangt Pauls ge- naueste Personalien, da sich ein Ausgewiesener„von Rechts

BEE

ee

h

ı

mehr wi Weges. abbringe iber der und bese helfen ki Da, als hatte, kz 9.9.19

[7

ee

Sen

er

98