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Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
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sich, daß ich hier so wohlgeborgen liege und es so gut habe! In der Tat, Paul hätte die Geburt unseres sechsten Kindes ohne diesen Unfall nicht mehr in der Freiheit miterlebt.

Am 13. Mai zur frühen Nacht hat Gottes Wundergüte

und treue Vaterliebe

ein starkes Büblein uns gebracht.

Sinds auch der Buben fünfe nun, das Mädchen eines nur, so deckt doch Gottes Weisheit

die menschliche Besorgtheit

und weist dem Glauben ihre Spur.

Wir sagen wohl den Namen ‚Ernst Wilhelm in der Tauf', doch soll der Name Christ des Herrn

gleich einem hellen Morgenstern

nur selig leiten seinen Lauf.

Allen lieben Verwandten und treuen Freunden, die unser in der Zeit des Wartens und anläßlich meines Unfalls gedacht haben, senden herzliche Grüße, der Vater am Stocke hin- kend, die Mutter wohlauf im Bett.

Dickenschied, den 14. Mai 1937. Gretel und Paul Schneider.

Es ist ja eine gnädige Bewahrung Gottes, daß er in der Nacht zuvor den Sturz und Zusammenprall mit einem Reh

so glimpflich ablaujen ließ. Und diesmal der Anprall mit 1

dem ungenügend und unrichtig beleuchteten Holzfuhrwerk, das nur den Schalthebel des Rades und mein Bein noch packte! Die Lektion, die Gott mir damit aufgibt, daß er mich in dieser Festzeit und der Zeit wichtigster kirchlicher und Glau- bensentscheidungen in den Gemeinden lahmlegt- Du nennst es freundlich, ‚die nötige Ruhe- muß ich zu lernen suchen.

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