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sich, daß ich hier so wohlgeborgen liege und es so gut habe!“ In der Tat, Paul hätte die Geburt unseres sechsten Kindes ohne diesen Unfall nicht mehr in der Freiheit miterlebt.
„Am 13. Mai zur frühen Nacht hat Gottes Wundergüte
und treue Vaterliebe
ein starkes Büblein uns gebracht.
Sind’s auch der Buben fünfe nun, das Mädchen eines nur, so deckt doch Gottes Weisheit
die menschliche Besorgtheit
und weist dem Glauben ihre Spur.
Wir sagen wohl den Namen ‚Ernst Wilhelm‘ in der Tauf', doch soll der Name Christ’ des Herrn
gleich einem hellen Morgenstern
nur selig leiten seinen Lauf.
Allen lieben Verwandten und treuen Freunden, die unser in der Zeit des Wartens und anläßlich meines Unfalls gedacht haben, senden herzliche Grüße, der Vater am Stocke hin- kend, die Mutter wohlauf im Bett.
Dickenschied, den 14. Mai 1937. Gretel und Paul Schneider.“
„Es ist ja eine gnädige Bewahrung Gottes, daß er in der Nacht zuvor den Sturz und Zusammenprall mit einem Reh
so glimpflich ablaujen ließ. Und diesmal der Anprall mit 1
dem ungenügend und unrichtig beleuchteten Holzfuhrwerk, das nur den Schalthebel des Rades und mein Bein noch packte! Die Lektion, die Gott mir damit aufgibt, daß er mich in dieser Festzeit und der Zeit wichtigster kirchlicher und Glau- bensentscheidungen in den Gemeinden lahmlegt- Du nennst es freundlich, ‚die nötige Ruhe‘- muß ich zu lernen suchen.
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