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Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
Entstehung
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che Sind,} ihnen auch die Sakramente verboten sind und ihre kirchlichen tesdien, Rechte ruhen, doch Anspruch auf Wortverkündigung und Mn Won© Seelsorge in der Gemeinde.

" Möge Gott die Wiedererweckung ernsthafter Kirchenzucht bestellg 1 unserer Gemeinde und den Betroffenen zum Segen, zu der Seele Heil und Seligkeit setzen.

Esfolgten nun die Namen der in Bußzucht Genommenen. Nach der zweiten Abkündigung, ohneNamensnennung, schreibt der Pfarrer den Betroffenen im obigen Sinn. Zwei von ihnen lassen ' das Schreiben des Pfarrers wieder zurückgehen, der Partei- mann behält es und nun ist endlich eine Handhabe gegen den

Perinten-| blischem'

hineinge:

Pfarrer geschaffen: Boykott!

Inzwischen ist Paul mit seinem Motorrad jeden Abend un- © terwegs. Der Führer hat die Kirchenwahl in Aussicht gestellt. en kan, Paul wird in etwa zehn Hunsrückdörfern um kirchenpolitische echt und° Vorträge innerhalb von BK-Gottesdiensten gebeten. Wir fen Vo- machten uns dabei auf manche Anfeindung gefaßt. Einmal undVer-" warf man ihm auch beim Abfahren einen Stein ins Kreuz.

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hat, Besonders am ersten Abend war mir angst, da er in einer erhin ä- I argen DC-Gemeinde sprach. Auf Umwegen führte ihn der

ntnisder© Pfarrer wohlbehalten aus dem Dorf. Am nächsten Tag ist m Wort Paul wieder in Womrath, um Konfirmandenbesuche zu ma-

llein ge I chen. Lang warten wir abends auf ihn. Ich muß mit dem he Buß-|" Singkreis allein üben es ist Freitag vor der Konfirmation! ausder U Da wird mir gemeldet, Paul liege verunglückt auf der Straße. ‚sondern Im dichten Nebel war er auf ein schlecht beleuchtetes Lang- es auch holzfuhrwerk gestoßen. Er wird ins Krankenhaus überführt. familür 0 Die erste Nacht bleibe ich bei ihm, er leidet sehr, will aber len wir\E keine Spritze, da er überhaupt eine Abneigung gegen Spritzen renund|| hatte. Früh morgens fahre ich heim, um noch alles für die So lehrt| Konfirmation zu ordnen. Mir geht nicht aus dem Sinn: ‚Die ‚de, son IE Wege sind oft krumm und doch gerad da pflegt es wun- ' derseltsam auszusehen.- Wenn die Besucher mich bei mei-

o,wenn|| nem Mann bedauern wollten, sagte er lachend:O die freut 79

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