Druckschrift 
Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
Entstehung
Seite
76
Einzelbild herunterladen

SZ

RERSFES

ERTEE

Be

IE

>=

Bi een Zs

a

an

te Z

Sr

=

ar

Ste

Drohen und Schelten fernhielt und es selbst einmal aus der Kirche herausholte. Es war nicht zu reden mit ihm, soseht es Paul erstrebte.- Und da war ein Parteimann, ebenfalls seit langem dem kirchlichen Leben gleichgültig, der aber nun sich zum Richter des bekenntniskirchlichen Lebens machte, Mit ihm war Paul manchmal im Gespräch. Er suchte es dann immer vom christlichen Anliegen des Pfarrers aufs politische Glatteis zu bringen. Seinen Jungen meldete er vom Kon- firmationsunterricht ab und schickte ihn zu einem DC-Pfar- rer Thüringer Richtung. Er versuchte diesem im Dorf Ein- fluß zu verschaffen. In Dickenschied und Womrath beschlie- ßen die Presbyterien, diesen Männern(die beiden Lehrer mit eingeschlossen) die christliche Bußzucht zu verkündigen, da sie nicht vor dem Presbyterium ihre Sache bereinigen wollten. In Dickenschied schreckt das Presbyterium am Sonn- tag der ersten Abkündigung vor der Tragweite seines Han- delns zurück, in Womrath bleiben die Presbyter einmütig auf ihrem Beschluß bestehen.

Ansprache an die Gemeinden vor Abkündigung der Kirchenzucht

Liebe Gemeindeglieder! Das Presbyterium hat sich genötigt gesehen, zum erstenmal ein in unserer Kirche lang vernach- lässigtes Mittel, das der öffentlichen christlichen Bußzucht in Anwendung zu bringen. Es handelt sich in drei Fällen, in denen das geschah, um öffentliches Ärgernis, das der Ge- meinde Jesu Christi gegeben wurde und das leicht größeren Schaden in der Gemeinde anrichten könnte, wenn es nicht gemäß der Anweisung unseres Herrn Jesu selbst(Matth. 18, 15-20) und gemäß dem Bekenntnis unserer reformierten Kirche(Heidelberger Katechismus Frage 83 ff.) unter die strafende Zucht der Gemeinde gestellt würde.

Diese kirchliche Zucht der Gemeinde wird ausgerichtet in der Vollmacht Jesu Christi und auf seinen Befehl und seine Verheißung hin. Christus spricht:Was ihr binden werdet

76

RERHHTTTESITSTTHHTHTEE,

| uf Erden, werdet auf znstlich, d omillich as ihr Di ohn mein| oder eute$, haben wir \ichliche 3 Zorn oder die Kirchen Menschen sine Sünd hit, ihn in ‚Der kirch Geißel de: Ihen Din nistes b die Besser Kirchenzu Wollte ms

| schaft gew

einander sicht geno: falschen ind Gem keine wal 1.Das ist götraft 6 neinde,< der ihre| Weise, in eine Klul

" Gemeind

(kiern, ei