Druckschrift 
Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
Entstehung
Seite
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au det auf Erden, soll gebunden sein im Himmel und was ihr lösen Q, SOSehr werdet auf Erden, soll los sein im Himmel.Merke du aber ebenfalls ernstlich, daß er gewiß zusagt: tut ihr der Schlüssel Werk, der aber so will ichs auch tun; ja wenn ihr es tut, so solls getan sein. ISmachte,) Was ihr bindet und löset, das soll gebunden und los sein, = dann ohn mein Binden und Lösen- es sei einerlei Werk, meines Politische oder eures, tut euer Werk, so ist meines schon geschehen. Da om Kon} haben wir... Sünde zu behalten oder zu vergeben. Die DC-Phar kirchliche Zucht der Gemeinde wird ausgerichtet nicht aus dorf Ein- Zorn oder Haß, sondern aus Liebe. Die Reformatoren haben beschlie-" die Kirchenzucht gepriesen als das köstliche Mittel, an einem 3 Lehrer# Menschen wirklich Liebe zu üben, indem die Gemeinde ihm Cündigen, seine Sünden vorhält und durch den Ernst, mit dem sie dies ereinigen® tut, ihn in besonderem Maße zur Buße treibt. Luther sagt: am Sonn-"Der kirchliche Bann ist also eine liebevolle und mütterliche nes Han-" Geißel der Kirche, verhängt über den Leib und die leib- nütig aut) lichen Dinge.

RB Soist es beides, die Sorge um die Gemeinde und die Liebe, © die Besserung des unbußfertigen Sünders sucht, wodurch die Kirchenzucht der Gemeinde unumgänglich wird.

4 Wollte man einwenden, daß durch die Kirchenzucht Feind- genötigt|| schaft geweckt und die Gemeinde uneinig gemacht und aus- vernach- P} einander gerissen werde, so darf hier nicht zu große Rück- Bußzucht Ü) sicht genommen werden auf eine falsche Einigkeit und einen "ällen, in"falschen Frieden,die unter dem Angriff der Weltauf die Kirche der G- fund Gemeinde sowieso nicht standhalten werden. Es gibt größeren keine wahre Einigkeit und Frieden ohne Wahrheit.

es nicht 1. Das ist vielmehr Zerstörung der Gemeinde, wenn ihr un- fatth. 18,© gestraft öffentliches Ärgernis gegeben wird, wenn die Ge- rmierten| meinde, die christlichen Eltern und der Ort, da ihre Kin- inter die der ihre Schulunterweisung empfangen, durch die Art und Weise, in der dies geschieht, auseinandergerissen werden und ichtet in eine Kluft befestigt wird zwischen Schule und christlicher ınd seine Gemeinde; wenn eine andere Art, das heilige Christfest zu 1, werdet feiern, eingeführt und gepriesen wird.