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dem Zeitgeist anheimgefallen. 1936 schreibt er:„Mit un- seren Kindern haben wir schon unsere Erziehungssorgen, da sie in unserer Schule so schlecht beraten sind. Sie lernen wenig, dafür aber ist unser Lehrer mit allen Erziehungs- neuerungen vorne an. Nun haben sie vor und nach der Schule neue Gebete eingeführt, die auch nicht die Spur mehr christ- lich oder evangelisch zu nennen sind und ganz deutsch- gläubigen Geist atmen.“ Jeder Lehrer tat sein möglichstes, die biblischen Geschichten nach dem neuesten Stand der nationalsozialistischen„Forschung“ zu lehren. Paul bespricht darum mit dem Presbyterium die Notwendigkeit eines Vor- katechumenats, das später durch seinen Stellvertreter ein- geführt wird. Während seiner Haft 1937 stellte er einen Plan auf, welches Wissen die Kinder an Bibelkunde, Liedern und Katechismusfragen vor der Aufnahme zum Konfirmations- unterricht haben müßten, sei es, daß sie es im Elternhaus oder im kirchlichen Unterricht lernten. Paul ließ es an seelsorgerlichen Einzelgesprächen mit den Lehrern nicht fehlen, sie brachten ihm meist nur Anzeigen ein. Der Dickenschieder Lehrer führte förmlich Buch über ihn und ließ durch die Schulkinder die Leute zur Einsicht- nalime bitten. Als sie zu ihm nicht kamen, wurde dies Sün- denregister in einem Bauernhaus aufgelegt. Dazu kam, daß der Lebenswandel des Dickenschieder Lehrers ständig dem Dorf Gesprächsstoft bot. Als er nun einmal den katholischen Lehrer in der katholischen Schule vertreten sollte, streikten die katholischen Eltern und schickten eine Begründung an die Regierung. Paul sah sich mit dem Presbyterium genötigt, nun um die Untersuchung dieser Anschuldigungen zu bitten. Statt dessen wird Paul nun seinerseits um Stellungnahme er- sucht. Er hätte diese Sache viel lieber innerhalb der christ- lichen Gemeinde- also nur durch die christliche„Bußzucht“ ausgetragen. Der Schluß des Schreibens des Presbyteriums an den Regierungspräsidenten zeigt seine Einstellung:„Es ist mir leid, daß ich durch die Rückfrage genötigt bin, diese
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