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Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
Entstehung
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Dinge auszupacken, die wir durch das Beschwerdeschreiben von katholischer Seite genügend betont glaubten, um dessen gründliche Untersuchung wir ja gebeten hatten. Es geht uns auch letztlich nicht um diese Dinge als solche und an sich, das haben wir schon in unserem Schreiben vom 15. 2. und der früheren Beschwerde deutlich gemacht. Es geht uns um die Verhinderung der völligen Entchristlichung des evangelischen Schullebens der Gemeinde. Wir bitten darum die Regierung, in diesem Sinn bei ihrem Einschreiten zum wahren Vertrauen und Frieden zwischen Gemeinde und Schule zu helfen. Wir haben auch, bevor wir unser Beschwerdeschreiben machten, den Lehrer als bevorzugtes Glied der Gemeinde, das er in seiner Eigenschaft als evangelischer Lehrer ja auch ist, vor das Presbyterium geladen, um diese Dinge in einer für ihn und die Gemeinde tragbaren Weise zu bereinigen. Es war leider vergeblich. Uns leitet nicht irgendwelche Gehässigkeit, sondern einzig die Sorge um die rechte und christliche Er- ziehung unserer Kinder. Darum bitten wir die Regierung auch darum, daß sie doch ihren Einfluß dahin geltend mache, daß die Lehrer die Zusammenarbeit mit und die Achtung vor der Kirchengemeinde der christlicben Gemeinde- in der sie dienen, nicht grundsätzlich versagen möchten, auf daß es christlichen Eltern nicht leid sein muß, daß sie ihre Kinder noch der Schule anvertrauen.(4. 3. 1937.) Paul war mit derevangelischen Schulgemeinde in enger Verbindung. Auch von daher ließ er die Gemeinde auf- klären. Im Januar 1937 sagt er in der Predigt über Lukas 2, 40-52:Wir wollen christliche Erziehung. Darum wollen wir es verlernen, liebe Gemeinde, wenn wir von christlicher Er- ziehung reden, das Wörtlein christlich klein zu schreiben. Wir müssen es groß schreiben, denn es kommt von Christus, von Christus selbst und kein Geringerer will Gestalt gewinnen in den Herzen unserer Kinder. Er will sein Bild in ihre Herzen und Seelen einprägen. Wenn er das aber will, dann kann er sich nicht mit einem Winkel oder einer Ecke, mit einem so-

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