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daß es in diesen Dingen anders werden soll. Die Kirche Christi kann darum den Weg des Dritten Reiches in dieser wichtigsten aller Fragen nicht gut heißen, kann der Wahl des neuen Parteireichstages die göttliche Segensanwünschung nicht geben. Sie ist es vielmehr schuldig, dem Führer und der Regierung die göttliche Warnung und Gottes Gericht anzu- sagen, wenn von der Politik der Entchristlichung und Ent- konfessionalisierung des öffentlichen Volkslebens nicht Ab- stand genommen wird. Du aber, liebe evangelische Ge- meinde, werde wach und verteidige mannhaft deine heilig- sten Glaubensgüter, bezeuge die Ehre und Majestät des lebendigen Gottes, des Vaters unseres Herrn Jesu Christi gegenüber den Herrgöttern und Abgöttern dieser vergehen- den Welt.“ Am Wahltag selbst hatten wir wider Erwarten außer eini- gem Nötigen von seiten der Partei Ruhe. Am Sonntag dar- auf, dem Ostermorgen, war dagegen die Front unseres Hau- ses mit großen Buchstaben und viel roter Farbe verziert! „Br hat nicht gewählt. Vaterland, Volk, was sagst du??!!“ Nun, das deutsche Volk konnte zu diesem Falle kaum Stel- lung nehmen, aber die Gemeinde tat es dafür um so gründ- licher. Sie kam trotz des Ostermorgens mit Schrubbern und Eimern und einer wahren Schaffensfreude und ging der Farbe zu Leibe! Nachher beim Gottesdienst bedankte sich Paul für diese Hilfe.— Paul ist wohl schon vor dieser Zeit aufgefordert worden, eine militärische Übung zur Wiederaufnahme in den Stand des Reserveoffiziers zu machen. Ich hätte ihm den sport- lichen Teil derselben sehr gegönnt, da ich ja wußte, wie sehr sein Körper einer solchen Entspannung bedurfte. Er schreibt aber ganz ruhig dem Wehrkommando, als Pfarrer in BK- Gemeinden könne er nicht ohne Not wochenlang weg sein, und lehnt ab.— Später ließ er die Frage offen, ob er über- haupt auch als gemeiner Soldat diese Uniform tragen könne, wenn Hitler einen Krieg anfänge. Während seiner Lagerzeit
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