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nes Lebens war. Er tat dies ganz schlicht und ohne jedes Pathos, eindrucksvoll stellte er die Menschen vor die ent- scheidende Christusfrage.- Auf dem Rückweg benutzte ich einen Augenblick, als wir allein waren, ihn inständig zu bit- ten, doch jedes Ärgernis zu meiden. Auf meine Bitten meinte er, er könne allerdings nur versprechen, sich nicht zu einem Martyrium zu drängen, wo immer aber er zu einem Zeugnis aufgerufen würde, könne er nicht anders, als be- zeugen, daß es auf Erden kein anderes Heil gebe als allein in Jesus Christ.- Mir schlug das Herz in trauriger Vorah- uung, und ich wagte ein Weiteres und wies auf seine liebe Frau und seine unschuldigen Kinder. Unvergeßlich ist mir dieser Augenblick. Wir standen an einer steinernen Brücke, die über ein Wasser führte. Paul Schneider drehte sich um und sah mir mit einem unbeschreiblichen Ausdruck in die Augen: ‚Glauben Sie, daß ich meine Kinder von Gott er- halten habe, um nur für ihr äußeres Fortkommen zu sorgen? Wurden sie mir nicht anvertraut, um sie für die Ewigkeit zu bewahren?- Und meine Frau? Vielleicht muß es für sie so und nicht anders kommen, um völlig zum Glauben durch- zubrechen.‘— Schweigend, in innerer Erschütterung traten wir den Heimweg an. Der folgende Sonntag war mein Ab- reisetag. In der Kirche wurde das Hl. Abendmahl gehalten. Es war eine alte Sitte, daß die Presbyter den Pfarrer in sei- nem Hause abholten, wo die Abendmahlsgeräte aufbewahrt wurden. Die Kirche lag am Ende des Dorfes. So schritien sie nun über die Dorfstraße, der Pfarrer im Ornat in der Mitte, die Hl. Schrift in seinen Händen, links und rechts von ihm die Presbyter, den Kelch und das Brot tragend. So salı ich ihn zum letztenmal.“ Und ein anderer Freund stellt fest:„Er weiß, daß er den Menschen unseres Volkes, die er liebt, am besten dient, wenn er ihnen die ganze barmherzig-harte Wahrheit des Evangeliums verkündigt. Darum nimmt er gerade, weil er die Menschen liebt, kein Blatt vor den Mund. Er hält an,
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