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Der Prediger von Buchenwald : das Martyrium Paul Schneiders, geboren am 29. Aug. 1897, gestorben am 18. Juli 1939 / herausgegeben mit einem Geleitwort von Prof. D. Heinrich Vogel
Entstehung
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waren. Aber seine Kirche will Gott erneuern in dieser ge- fährlichen Zeit, und zwar auf andere Weise als es die DC

meinen...

Durch die Absetzung des SuperintendentenG. durch das Kon-

sistorium kommt der Hunsrück in den Brennpunkt des kirch-

lichen Geschehens. Viele Gemeinden und Pfarrer der Synode

stellen sich hinter ihn; um sie dafür zu strafen, werden den

Pfarrern die Zuschüsse gesperrt, die ja das Wesentliche des

Gehaltes ausmachen. Wir durften in diesem Herbst 1934 ein unerhörtes Ausmaß an Fürsorge erfahren, zuerst von unseren Gemeinden: ‚an Nahrung solls ihm mangeln nicht. Es floß

uns alles zu: Kartoffeln, Getreide, Milch und Butter. Der Kirchmeister entwarf einen ganzen Versorgungsplan, und die hlitzartig lieben Leute ‚lieferten ohne Murren ins bevölkerte Pfarr- N Ihdrosseli haus. Und das alles unter den scharfen Augen der Polizei,

die die Sammlung für die Pfarrer nicht gerade liebte! Auch außerhalb der Gemeinden stand die Solidarität auf und

füllte der BK die Hände für die ‚armen Hunsrückpfarrer.

Was Wunder, daß das Konsistorium nach zwei bis drei Mo-\ ler die] naten den Superintendenten wiedereinsetzte und seine Pfar-\.leübern rer wieder ordnungsgemäß bezahlte. Wir hatten nur zu dan- iinen abe ken für diese Probe. Die Dahlemer Linie, die Paul ohne| ileihre| Vorbehalt vertrat, konnte ein solches Auf-sich-selbst-Gestellt- ur Pfarrl sein der Gemeinde auch auf lange Zeit bringen, und noch aus dem Gefängnis gibt Paul den Rat:Macht die Gemein- den selbständig.-Wir müssen uns ja alle erst ein wenig an den Kriegszustand gewöhnen, aber dürfen dann auch ler- nen, darin nichts Fremdes und Außergewöhnliches zu sehen. Jesus sagt: Ich bin nicht gekommen, den Frieden zu bringen,| sondern das Schwert. Und wir als Christen können ja num\ NVoche, r einmal unser Volk und Vaterland nicht lieben, obne daß wir| tmte,- Jesus an die erste Stelle rücken und wenn wir das nicht tun,| Meistern leisten wir unserem Volk und Staat auch nicht den von uns| Weeinst geschuldeten Dienst und lassen ihn in Abgötterei versinken.| ‚Den U; Bis jetzt geht es uns sehr gut, und wir sind mit allem ver-\ roch ha,

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