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' das Herz einander auf, wie Christus uns sein Herz hat auf- getan in Vergebung und Fürbitte, in Hilfe und Heilung für | jeiblichen und geistlichen Schaden. Machet einander Bahn zur Bruderschaft und Schwesternschaft in Christo Jesu.
So ist nun solche Liebe des Gesetzes Erfüllung. Wer in der
Liebe bleibt, der bleibt in Gott und Gott in ihm. So wird
unser ganzes Leben auf den Herrn Christus bezogen und seinen Dienst. So wird Christus unser einziges Gesetz. So | sind wir in ihm frei geworden im Glauben und Dienst, Gnade
| und Liebe. So ist Christus unsere Einheit und Freiheit. ai
| Das Jahr 1934 bleibt ein unruhiges, es gilt„die Spannung | tragen zu lernen“. So schreibt Paul am 31. Juli 1934:„Im | übrigen müssen wir im Gottvertrauen die Spannung tragen lernen- und uns auch immer ausspannen lernen von der Spannung, die heute in der Luft liegt, nicht in unseren Ge- meinden, sondern im allgemeinen— und es wissen, daß die Kirche Christi mit dem Spannungsverhältnis zur Welt recht eigentlich in ihren Normalzustand zurückkehrt. Der Herr aber mache uns, seine kleine Herde, bereit für die Entschei- dungsstunde, da es gilt, seinen Namen nicht zu verleugnen.“ Und ein Tag nach seinem Geburtstag im selben Jahr:„Das ruhige neue Lebensjahr wünsche ich mir selber auch!— Nun müssen wir freilich am nächsten Sonntage wieder auf Wei- sung der freien Synode unsern Ungehorsam gegen die Na- tionalsynode und ihre Gesetze erklären und ich muß sagen, ich tue das ja nun auch herzlich gerne, denn mit diesen ver- | logenen Praktiken kann es keinen ehrlichen Frieden geben für die Kirche Christi. Wir freilich bedürfen es, daß sich Gott unser erbarmt nicht nur äußerlich, auch über Weib und Kind, sondern auch innerlich, daß er uns reinigt und de- mütigt und neu ausrüstet zu seinem Dienst und Zeugnis. Dies
unser Vertrauen zu ibm sollen wir nicht wegwerfen und es hat große Verheißung. Welt bleibt Welt und unsere Zeit ist gewiß nicht frömmer und christlicher als es andere Zeiten
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